Das im Rahmen des Baus der Autobahn A1 durchgeführte Projekt des Amtes für Archäologie des Kantons Freiburg

Einleitung

Die Autobahn A1 durchquert den Kanton Freiburg im See- und im Broyebezirk auf einer Länge von insgesamt 23 Kilometer. Das Trassee der A1, das einen Streifen von durchschnittlich 60 Metern Breite einnimmt, liegt in einer Übergangszone zwischen der Hügellandschaft des Schweizerischen Mittellandes und der Niederung der Drei-Seen-Region.
Von Kerzers bis nach Cheyres wurden auf dem insgesamt rund 20 km langen unüberdachten Abschnitt der A1, wie auch auf den von den Umgebungsarbeiten betroffenen Bereichen (gedeckte Einschnitte, Deponien, Zufahrtsrampen, Meliorationswege im Anschluss an Landumlegungen) archäologische Untersuchungen (Prospektionen, Bauüberwachungen, Sondierungskampagnen und/oder Ausgrabungen) durchgeführt. 
Von den zahlreichen Fundstellen, die zwischen 1975 und 2000 zum Vorschein kamen, waren mehr als vierzig Gegenstand eingehender Ausgrabungen, die je nach Fundplatz zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren andauerten.

Eine Gesamtvorlage der gemachten Entdeckungen liegt in Form einer Monografie vor (Archéologie et autoroute A1, destins croisés. 25 années de fouilles en terres fribourgeoises, premier bilan 1975-2000). Eine Zusammenstellung ausgewählter Fundplätze aus dem Murtenbiet findet sich zudem in der Begleitpublikation zur Sommer-Ausstellung im Museum Murten „Archäologie und Autobahn A1 im Murtenbiet“ (Archäologie und Autobahn A1. 25 Jahre Ausgrabungen im Murtenbiet).

Liste der sich in Auswertung befindlichen Fundstellen

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