Die Freiburger sortieren ihre Abfälle gut

7. März 2018 -12h45

Mit einer Quote von 59% der im Jahr 2016 sortierten Siedlungsabfälle sind die Einwohner des Kantons Freiburg gute Schüler. Die Statistiken des Amts für Umwelt zeigen jedoch, dass sie nach wie vor eine grosse Menge an Siedlungsabfällen produzieren.

Die proportionale Steuer wurde 1996 im Kanton Freiburg eingeführt. Ziel war es, die Sortierung zu verbessern und die Pro-Kopf-Produktion von Siedlungsabfällen zu reduzieren. Die Bilanz ist gemischt.

  • Mit einer Quote von 59% der im Jahr 2016 sortierten Siedlungsabfälle sind die Einwohner des Kantons Freiburg gute Schüler (51% im Landesdurchschnitt). Diese guten Ergebnisse wurden dank des starken Engagements der Gemeinden erzielt, die in den letzten Jahren das Sammelsystem und die Infrastruktur, insbesondere für Bioabfälle, verbessert haben. Die Anstrengungen müssen fortgesetzt werden, um diesen günstigen Trend mittelfristig aufrechtzuerhalten.
  • Die proportionale Steuer wirkte sich zwar auf die Sortierung aus, aber kaum oder gar nicht auf die Mengen. Die Produktion von Siedlungsabfällen pro Kopf stieg zwischen 2002 und 2014 deutlich an, bevor sie sich stabilisierte. Aufgrund des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum wird jedoch für die kommenden Jahre eine Zunahme des Volumens in der Schweiz vorausgesagt, wobei der Anteil der sortierten Siedlungsabfälle im Vergleich zu unsortierten Siedlungsabfällen stetig zunehmen wird.

Für weitere Informationen:

Statistiken der von den Gemeinden gesammelte Siedlungsabfälle

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