Gemeinden: Ihr Beitrag im Lärmbereich

Gemeinden: Ihr Beitrag im Lärmbereich

Lärm
Lärm © 2011 Benjamin Ruffieux - 2011 Benjamin Ruffieux
Was Sie tun können, um den Verkehrslärm in Ihrer Gemeinde zu reduzieren
Fahrrad
Fahrrad © Alle Rechte vorbehalten
Fahrrad

Die Gemeindeangestellten sowie die Einwohnerinnen und Einwohner ermuntern, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

Veloverleih in Selbstbedienung anbieten.

Für die Gemeindeverwaltung Fahrzeuge wählen, die an die zurückgelegten Strecken angepasst sind: Kleine Fahrzeuge mit einer vernünftigen Motorisierung sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch leiser als der Durchschnitt.

Geräuscharme Reifen wählen.

Was Sie tun können, um die Lärmemissionen von Veranstaltungen zu senken

Auf der Ebene der Gemeinde, der Agglomeration oder mehrerer Gemeinden ein «Lärmkonzept» ausarbeiten.
Um zu verhindern, dass immer dieselben Anwohnerinnen und Anwohner gestört werden, können Sie darauf achten, dass die Veranstaltungen an verschiedenen Orten stattfinden. Mit einem solchen Konzept können zudem verschiedene Quartiere der Gemeinde, der Agglomeration oder mehrerer Gemeinden der Region belebt werden.

Veranstalter auf das geltende Recht aufmerksam machen.
In Ihrer Gemeinde finden wohl zahlreiche Veranstaltungen in Gebäuden oder im Freien statt. Wir empfehlen Ihnen, im Rahmen der Bewilligungserteilung den Veranstalter in Erinnerung zu rufen, dass sie die Lärmemissionen derart begrenzen müssen, dass der Schallpegel über die ganze Veranstaltung hindurch 93 dB(A) nicht übersteigt. Veranstaltungen mit höheren Schallpegeln können nur unter strengen Auflagen genehmigt werden (Schall- und Laserverordnung des Bundes).

Veranstaltungen
Veranstaltungen © Alle Rechte vorbehalten
Veranstaltungen
Was Sie tun können, um die Bevölkerung zu sensibilisieren
Dokumentation zum Thema Lärm
Dokumentation zum Thema Lärm © Alle Rechte vorbehalten
Dokumentation zum Thema Lärm

Die Veranstalter ersuchen, den Besucherinnen und Besuchern eine Dokumentation über den Schall und über mögliche Gefährdungen des Gehörs zu verteilen.
Das Amt für Umwelt hat einen «Lärmschieber» geschaffen, auf welchem unter anderem abgelesen werden kann, wie viel unser Gehör pro Tag verträgt. Grundlage war ein Konzept des «Centre d'information et de documentation sur le bruit» aus Frankreich. Wenn Sie sich für diesen Lärmschieber interessieren, können Sie sich gerne bei uns melden und angeben, wie viele Exemplare Sie benötigen.

 

Was Sie tun können, um den von öffentlichen Lokalen erzeugten Lärm zu reduzieren

Den Betreibern von öffentlichen Lokalen ein paar Grundsätze in Erinnerung rufen:

  • Schliessen von Türen und/oder Fenstern
  • Freiwillige Überwachung des Lärmpegels durch den Betreiber
  • Freiwillige oder auferlegte Begrenzung des Musiklärmpegels (Begrenzer oder ständiges Aufzeichnungsgerät)
  • Begrenzung der tiefen Frequenzen (Equalizer zur getrennten Lautstärkeregelung der verschiedenen Frequenzbänder)
  • Bessere Verteilung der Musik (mehrere und besser verteilte Quellen, Standort der Lautsprecher)
  • Flexible Befestigung der Lautsprecher
  • Zeitbeschränkung
  • Schallschutzschleuse bei den Türen
  • Bessere Isolation der mangelhaften Trennelemente
  • Beläge, die den Trittschall schlucken
  • Besserer Schallschutz der Fenster im Raum, wo die Musik erzeugt wird
  • Wahl eines besser geeigneten Musikstils
  • Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten: Wahl der Arbeitszeiten (ausserhalb der Nachtzeit)
  • Begrenzung des Musiklärmpegels auf der Terrasse
Kontakt

Sektion Luft, Lärm und NIS

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