Der Staatsrat legt die Einzugsgebiete für eine gesamtheitliche Gewässerbewirtschaftung auf regionaler Ebene fest

19. Dezember 2014 -11h00

Das kantonale Gewässergesetz, das am 1. Januar 2011 in Kraft trat, sieht eine gesamtheitliche Gewässerbewirtschaftung auf regionaler Ebene vor. Hierfür müssen die Gemeinden Einzugsgebiete bilden, d. h. harmonische hydrografische Einheiten, die auf einer geeigneten Ebene die Bewirtschaftung aller Gewässer einer Region erlauben. In seiner Sitzung vom 15. Dezember 2014 legte der Staatsrat die Einzugsgebiete fest. Die Gemeinden haben bis Ende 2016 Zeit, sich entsprechend zu organisieren.

Der Entwurf für die Abgrenzung der Einzugsgebiete war vom 13. Dezember 2013 bis zum 28. März 2014 in der Vernehmlassung. Im Anschluss daran wurde der Entwurf angepasst, um den Bemerkungen der Vernehmlassungsadressaten Rechnung zu tragen.

  • Die Abgrenzung der Einzugsgebiete wurde leicht angepasst. Neu sind 15 Einzugsgebiete vorgesehen: Ärgera, Broye, Chandon, Glâne-Neirigue, Greyerzersee, Jaunbach, Murtensee, Neuenburgersee, Obere Broye, Obere Saane, Obere Sense, Saane, Sonnaz-Crausaz, Untere Sense und Vivisbach. Diese Änderungen wurden mit den betroffenen Gemeinden besprochen und von der beratenden Gewässerbewirtschaftungskommission gutgeheissen.
  • Damit die Gemeinden eines Einzugsgebiets ausreichend Zeit haben, um sich zusammenzuschliessen, wird die Ordnungsfrist über eine Änderung des Gewässerreglements auf Ende 2016 erstreckt.
  • Die Frist für die kantonale Planung wird mit demselben Änderungserlass ebenfalls bis Ende 2016 verlängert.

Unter der Adresse http://www.fr.ch/eau/de/pub/gewaesserbewirtschaftung/einzugsgebiete.htm finden Sie verschiedene Dokumente zu den Einzugebieten.

Der Vernehmlassungsbericht kann auf der Seite http://www.fr.ch/cha/de/pub/vernehmlassungen/archiv/2013.htm heruntergeladen werden.

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