Arbeitslosigkeit im Kanton Freiburg steigt auf 2,5 %

9. Dezember 2019 -08h55

Die Arbeitslosenquote im Kanton Freiburg ist im November 2019 um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und beträgt neu 2,5 % der erwerbstätigen Bevölkerung.

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Im November 2019 zählte der Kanton Freiburg 4286 Arbeitslose. Dies sind zwar 148 Personen mehr als im Vormonat, aber 14 Personen weniger als im November 2018. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 % gestiegen. Im Greyerz- (2,6 %) und im Sensebezirk (1,4 %) hat die Quote um jeweils 0,2 Prozentpunkte und im Broyebezirk (2,2 %) um 0,3 Prozentpunkte zugenommen. Einzig der Glanebezirk verzeichnete einen Rückgang der Arbeitslosigkeit, nämlich um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7 %. Im Saane- (3,1 %), im See- (1,7 %) und im Vivisbachbezirk (2,9 %) blieb die Quote unverändert. Im Landesdurchschnitt liegt die Arbeitslosenquote neu bei 2,3 % (+0,1 Prozentpunkte).

Die Stellensuchendenquote ist auf 4,4 % der erwerbstätigen Bevölkerung gestiegen (+0,2 Prozentpunkte). Am 30. November 2019 zählte der Kanton Freiburg 7573 Stellensuchende. Dies sind zwar 280 Personen mehr als im Vormonat, aber 171 Personen weniger als im November 2018. Im Landesdurchschnitt ist die Stellensuchendenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 % gestiegen.

Kurzarbeit

Im November 2019 hat das Amt für den Arbeitsmarkt (AMA) drei Gesuche um Kurzarbeit bearbeitet. Am 30. November 2019 hatten vier Unternehmen eine Bewilligung für Kurzarbeit. Im Berichtsmonat wurden keine Gesuche um Schlechtwetterentschädigung bearbeitet.

Arbeitslose und Stellensuchende

Die Arbeitslosenquote erlaubt einen Vergleich zwischen den Kantonen, da sie in der ganzen Schweiz gleich berechnet wird. Die Stellensuchendenquote dagegen gibt ein zuverlässigeres Bild der Arbeitsmarktlage im Kanton, denn sie umfasst die Arbeitslosen sowie die Personen, die in einem Zwischenverdienst tätig sind oder an einer aktiven Massnahme teilnehmen, wie etwa einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung, einem Weiterbildungskurs oder einer Umschulung. Seit Juni 2019 werden die Arbeitslosenzahlen auf der Grundlage eines 3-Jahres-Poolings (2015, 2016 und 2017) des Bundesamts für Statistik berechnet.

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