SPE Durée du travail


Definition
Arbeit innerhalb des Zeitraums von 24 Stunden zwischen Samstag 23 Uhr und Sonntag 23 Uhr gilt als Sonntagsarbeit. Im Einvernehmen mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, kann dieser Zeitraum um eine Stunde vorgezogen oder verschoben werden. Feiertage sind Sonntagen gleichgestellt. 

Bewilligungsgesuch
Sonntagsarbeit ist grundsätzlich verboten. Das Arbeitsinspektorat kann eine Bewilligung erteilen, sofern:

  • im Falle einer vorübergehenden Tätigkeit ein dringendes Bedürfnis nachgewiesen wird;
  • sich die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer einverstanden erklärt hat.

Dauernde oder regelmässig wiederkehrende Sonntagsarbeit wird von der zuständigen Bundesbehörde, nämlich dem Staatssekretariat für Wirtschaft, bewilligt.

Bewilligungsfreie Geschäftsöffnung an zwei Sonn- oder Feiertagen pro Jahr: Meldeverfahren
Gemäss der Verordnung des Staatsrats vom 2. Oktober 2012 (diese kann rechts in der Seitenleiste heruntergeladen werden) dürfen gewisse Geschäfte an zwei Sonn- oder Feiertagen bewilligungsfrei Arbeitnehmende beschäftigen, um in ihren Räumlichkeiten eine festliche Veranstaltung zu organisieren.

Meldeverfahren:

  • Die Geschäfte müssen von der Gemeinde eine Bewilligung einholen, mit der die Geschäftsöffnung am betreffenden Sonn- oder Feiertag genehmigt wird.
  • Anschliessend melden sie dem Amt für den Arbeitsmarkt mindestens zwei Wochen im Voraus das Datum der Geschäftsöffnung. Dazu ist das Formular, das rechts in der Seitenleiste heruntergeladen werden kann, zu verwenden. Das Formular muss zusammen mit der Bewilligung der Gemeinde eingereicht werden.


Freier Sonntag und Ersatzruhe

  • Sonntagsarbeit von einer Dauer bis zu fünf Stunden ist innerhalb von vier Wochen durch Freizeit auszugleichen.
  • Innert zweier Wochen muss, Ausnahmen vorbehalten, wenigstens einmal ein ganzer Sonntag (24 Stunden) als wöchentlicher Ruhetag unmittelbar vor oder nach der täglichen Ruhezeit (11 Stunden) freigegeben werden, das sind insgesamt mindestens 35 aufeinander folgende Stunden.
  • Dauert sie länger als fünf Stunden, so ist während der vorhergehenden oder der nachfolgenden Woche vor oder nach der täglichen Ruhezeit ein auf einen Arbeitstag fallender Ersatzruhetag von mindestens 24 aufeinander folgenden Stunden zu gewähren. Die Ersatzruhe umfasst also insgesamt mindestens 35 aufeinander folgende Stunden (24 Stunden Ersatzruhetag + 11 Ruhestunden). Der Arbeitgeber zahlt ferner einen Lohnzuschlag von 50%.


Feiertag
Der 1. August ist den Sonntagen gleichgestellt. Die Kantone können höchstens acht weitere Feiertage im Jahr den Sonntagen gleichstellen und sie nach Kantonsteilen verschieden ansetzen.

Nebenstehend finden Sie die verschiedenen Auflistungen der Feiertage.

2. Ouverture sans autorisation deux dimanches/jours fériés par an

Certains types de commerces qui organisent au sein de leurs locaux des manifestations à caractère festif ont le droit d'employer sans autorisation des travailleurs durant deux dimanches ou jours fériés par année (selon l'Ordonnance du Conseil d'Etat du 2 octobre 2012, à télécharger ci-dessous).

  • Les commerces doivent obtenir de la commune l'autorisation d'ouvrir le dimanche ou le jour férié concerné.
  • Ils communiquent ensuite cette ouverture au Service public de l'emploi, au moins deux semaines à l'avance, au moyen du formulaire d'annonce à télécharger ci-dessous. L'annonce doit être accompagnée de l'autorisation communale.
3. Compensations
  • une fois toutes les deux semaines au moins, le temps de repos hebdomadaire, sauf exception, doit être la combinaison d'un dimanche complet et du repos quotidien de 11 heures qui précède ou qui suit le dimanche, soit un total d'au moins 35 heures.
  • si le travail ne dépasse pas 5 heures dans l'espace "dimanche", la compensation se fait en temps libre et est accordée dans un délai de 4 semaines.
  • si le travail dépasse 5 heures, la compensation en temps libre est accordée lors d'un jour ouvrable dans la semaine qui précède ou qui suit le dimanche travaillé. Elle doit correspondre à 35 heures consécutives au total (1 jour de repos hebdomadaire complet + 11 heures de repos quotidien). 
  • le travail du dimanche à caractère temporaire doit être compensé par un supplément de salaire de 50%.

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