Covid-19: Krisenbewältigung mit reorganisierter Kantonsverwaltung

9. April 2020 -10h46

Die Amtsstellen der Kantonsverwaltung haben ihren Betrieb umgestellt, damit die Staatsangestellten weiter für die Bevölkerung da sein können und mit dieser pandemiebedingten ausserordentlichen Lage zurechtkommen.

Covid-19
Covid-19 © Alle Rechte vorbehalten

Nach einigen Wochen im Kampf gegen das Coronavirus stellt der Staatsrat mit grosser Befriedigung fest, dass die Kantonsverwaltung mit dem umgestellten Betrieb ihre Aufgaben im Dienst der Freiburger Bevölkerung weiter wahrnehmen kann. Zwar sind die Schalter grundsätzlich bis auf Weiteres geschlossen, die Amtsstellen sind aber telefonisch, per Post oder per E-Mail erreichbar. Das Amt für Informatik und Telekommunikation des Staates konnte sehr rasch Lösungen für die Arbeit im Homeoffice bereitstellen. So können derzeit mehr als 80% der Verwaltungsangestellten in Telearbeit für die Bevölkerung da sein. Auch die Schulen haben neue Arbeits- und Austauschstrukturen für den Fernunterricht eingeführt. Der Staatsrat führt seine Sitzungen per Videokonferenz durch, und zwar in rascher Abfolge, um die Krisenbewältigung zu steuern und gleichzeitig die Kontinuität der laufenden Geschäfte zu gewährleisten.

Um die Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu garantieren, hat der Staatsrat Richtlinien erlassen und zahlreiche Massnahmen getroffen, um den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit zu entsprechen. Es wird vorzugsweise im Homeoffice gearbeitet, sofern die betrieblichen Bedürfnisse dies zulassen und der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter die dafür notwendige IT-Ausrüstung zur Verfügung steht. Interne Sitzungen werden begrenzt, und wenn sie stattfinden, dann unter Wahrung des erforderlichen räumlichen Abstands zwischen den Teilnehmenden. Die Blockzeiten sind vorübergehend aufgehoben, damit das Personal die Arbeitstage so organisieren kann, dass die Ansteckungsgefahr auf dem Arbeitsweg möglichst gering ist.

Ähnliche News