Baubewilligungsverfahren und Energieeffizienz

Auf den Gebäudebereich entfällt nahezu die Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens sind verschiedene Anforderungen im Energiebereich zu erfüllen.

Baubewilligungsverfahren - Energie

Auf den Gebäudebereich entfällt nahezu die Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs. Deshalb gibt es Vorschriften, die hinsichtlich der Energie bei Neubauten und Sanierungen eingehalten werden müssen.

Seit 1979 verfügt die Konferenz kantonaler Energiedirektoren (EnDK) über Mustervorschriften im Energiebereich (MuKEn), die von den Kantonen eingehalten werden. Der Kanton Freiburg, wie die meisten anderen Kantone, hat die MuKEn 2008 in seine Gesetzgebung aufgenommen. Darin wird namentlich festgehalten, dass Neubauten nur noch halb so viel thermische Energie verbrauchen dürfen wie die bisherigen Bauten. Dies entspricht einer Annäherung an die aktuellen Anforderungen des MINERGIE-Standards.

Der Kanton hat ferner auf den folgenden Gebieten Massnahmen getroffen, die im Energiegesetz vom 9. Juni 2000 verankert sind:

  • Elektroheizungen (Art. 15)
  • Neue öffentliche Gebäude (Art. 5)
  • Lüftung, Klimatisierung und Wärmerückgewinnung (Art. 16)
  • Heizungen im Freien (Art. 13)
  • Gebäudeenergieausweis GEAK (Art. 11a)
  • Warmwasseraufbereitung (Art. 13a)
  • Wärme-Kraft-Kopplung (Art. 13a)
  • Zeitweise belegte Gebäude (Art. 13a)
  • Beleuchtung (Art. 15a)
  • Komfortklimaanlagen (Art. 16)
  • Grossverbraucher von Wärme (>5 GWh/Jahr) oder Strom (>0.5 GWh/Jahr) (Art. 18)

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