Die Abteilung Freiheitsstrafen, Massnahmen und Bewährungshilfe (FMB)

24. Juli 2018 -08h49

Der Auftrag der Abteilung Freiheitsstrafen, Massnahmen und Bewährungshilfe (FMB) besteht in der Umsetzung und Koordinierung des administrativen, rechtlichen, kriminologischen und sozialpädagogischen Vollzugs von Freiheitsstrafen, Massnahmen (im Sinne der Artikel 56, 67 und 67b StGB) und Mandaten der Bewährungshilfe gemäss den rechtlichen Bestimmungen des Bundes, der Kantone und des Konkordats. Sie handelt im Interesse der öffentlichen Sicherheit und stützt sich dabei auf die Grundsätze der Minimierung des Rückfallrisikos, auf die Förderung des Ausstiegs aus der Delinquenz und auf die Unterstützung der sozialen Wiedereingliederung.

Freiheitsstrafen

Gemäss Art. 75 Abs. 1 StGB hat der Strafvollzug das soziale Verhalten des Gefangenen zu fördern, insbesondere die Fähigkeit, straffrei zu leben. Der Strafvollzug hat den allgemeinen Lebensverhältnissen so weit als möglich zu entsprechen, die Betreuung des Gefangenen zu gewährleisten, schädlichen Folgen des Freiheitsentzugs entgegenzuwirken und dem Schutz der Allgemeinheit, des Vollzugspersonals und der Mitgefangenen angemessen Rechnung zu tragen.

FMB-Beamte sind dafür verantwortlich, in enger Zusammenarbeit mit den Strafvollzugsanstalten die Vollstreckung aller von den Freiburger Justizbehörden ausgesprochenen Freiheitsstrafen zu vollziehen. Abhängig von der Beurteilung und der Progression des Strafvollzugs bereiten sie zuhanden des Amtsleiters Entscheide über die Vollzugsöffnungen vor, unter Berücksichtigung und Einschätzung  der potentiellen Risiken für die öffentliche Sicherheit sowie der individuellen und kollektiven Vorteile einer erfolgreichen Reintegration.

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