Gesundheitsförderung und Prävention an der Schule

13. Juli 2018 -16h09

Die Fragen rund um die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen sind zentrale Anliegen. Sie sind in erster Linie Teil der Erziehungsaufgabe der Eltern, gehen jedoch auch die gesamte Gesellschaft etwas an. In diesem Sinne trägt die Schule ebenfalls einen Teil der Verantwortung.

Um den verschiedenen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen (Schulgesetz, Gesundheitsgesetz, Jugendgesetz), erarbeiten die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) und die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) des Kantons Freiburg eine gemeinsame Strategie zur Gesundheitsförderung und -prävention in der Schule.

Eine direktionsübergreifende Fachstelle «Gesundheit in der Schule» (EKSD – GSD) koordiniert die Gesundheitsförderung und -prävention für den obligatorischen Unterricht. Die Fachstelle arbeitet mit Institutionen des Gesundheitswesens zusammen, die über eine entsprechende Genehmigung verfügen. Diese stehen den Schulen zur Verfügung für:
> die Organisation und Koordination der Umsetzung des Konzepts «Gesundheit in der Schule»;
> die Verbreitung von Strategien zur Planung und Organisation der Gesundheit in den Schulen;
> das Anbieten von genehmigten Ressourcen für Schulen (Vorträge, Aktivitäten der Gesundheitsförderung und -prävention, Begleitung bei der Umsetzung);
> das Einreichen und Prüfen von Genehmigungsgesuchen für schulexterne Personen/Einrichtungen;
> die Koordination der Aktivitäten des Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen Freiburg.

Ärztliche Untersuchung in der Schule

Die Kinder werden während ihrer Schulzeit zweimal ärztlich untersucht. Diese Untersuchungen dienen dazu, mögliche Gesundheitsprobleme festzustellen (und zu behandeln), die den Schulbesuch beeinträchtigen könnten (z. B. Sehstörungen, Hörstörungen, Rückenprobleme und anderes).

Gleichzeitig wird der Impfstatus der Schülerinnen und Schüler überprüft und gegebenenfalls werden die empfohlenen Impfungen durchgeführt.

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