Dolmetscherdienst und Schule

Fachpersonen für interkulturelles Dolmetschen oder Gebärdensprache werden beigezogen, um dem Informations- und Mitwirkungsrecht der Eltern bei schulischen Entscheiden, die ihr Kind betreffen, Rechnung zu tragen. Der Dolmetschdienst ist im Rahmen der Integrationsmassnahmen in der Regel Eltern vorbehalten, die sich seit weniger als zwei Jahren in der Schweiz aufhalten. Damit der Austausch so effektiv wie möglich und ohne Missverständnisse erfolgt, müssen Fachpersonen beigezogen werden, d. h. interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die auch als Vermittler zwischen den Migrantinnen und Migranten und der Schule fungieren.

Dolmetscherdienst

Kinder und/oder nahe Familienangehörige dürfen grundsätzlich nicht für Übersetzungs- oder Dolmetscherdienste beigezogen werden.

Damit die Eltern informiert werden und an den Entscheiden über ihr Kind mitwirken können, besteht die Möglichkeit, Fachpersonen für interkulturelles Dolmetschen oder Gebärdensprache beizuziehen. Die Lehrperson kann in der Regel in folgenden Situationen die Anwesenheit einer Dolmetscherin oder eines Dolmetschers verlangen:

  • bei Informationsveranstaltungen;
  • für persönliche Gespräche;
  • am ersten Schultag;
  • bei Netzwerktreffen;
  • usw.

Bei Bedarf wendet sich die Lehrperson in solchen Situationen an die Dolmetscherdienste. Beachten Sie bitte, dass die Gemeinde vorab ihre Zustimmung erteilen muss.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Übersichtsseite mit dem Titel Zusammenarbeit Schule - Familie

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