Die Familie mit einer Mutter und einem Vater ist nicht das einzige Familienmodell. Die biologische Bindung ist nicht die einzige Determinante, die eine Familie ausmacht. Mit der Entwicklung der heutigen Gesellschaft kann das Familienmodell ganz unterschiedlich sein.

Hier einige Beispiele:

Patchworkfamilien, in denen zwei Partner mit ihren jeweiligen Kindern aus einer früheren Verbindung (Beziehung, Ehe) eine neue Familie bilden

  • Einelternfamilien, mit nur einem Elternteil
  • Co-parenting-Familien, mit zwei Eltern
  • Adoptivfamilien, in denen die Eltern ein oder mehrere Kinder adoptieren
  • Regenbogenfamilien, mit zwei Elternteilen des gleichen Geschlechts

Jede Familie, jeder Elternteil muss sich als solche/solcher berücksichtigt fühlen und Antworten auf ihre/seine Fragen finden. Die Elternschaft, das «Eltern werden» ist nie ein für alle Mal gegeben, sondern ein Prozess in ständiger Bewegung. Da stellen sich häufig Fragen und Zweifel ein: Schwierigkeiten, die man mit dem Kind erlebt, die Stadien, die es durchläuft - ist dies oder jenes normal? Wie sind die in der Schweiz üblichen Familiennormen zu verstehen, wenn man einen anderen kulturellen Hintergrund hat?

Es ist daher für alle Eltern wichtig, sich austauschen zu können, wenn Fragen auftauchen. Die Ressourcen im nahen Umfeld (Familie, Freundinnen und Freunde, Nachbarschaft usw.) sind wertvoll, aber wenn sie nicht vorhanden sind oder nicht genügen, erweist es sich oft als nützlich, sich an Fachpersonen zu wenden. Wir bieten Ihnen kostenlose Gespräche an, zu denen Sie in Begleitung Ihrer Kinder kommen können.

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