Der Entscheid für oder gegen eine Schwangerschaft ist kein einfacher und sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden. Eine ungeplante Schwangerschaft kann Gefühle der Ohnmacht oder der Hilflosigkeit auslösen. Bei einem derart wichtigen Ereignis muss der Entscheid wohlüberlegt sein und es darf nicht voreilig gehandelt werden.

Der Entscheid für oder gegen eine Schwangerschaft
Die Berater/innen bieten Ihnen kostenlose und vertrauliche Gespräche an. Sie bieten Unterstützung, Begleitung und Information für Frauen, Männer und Paare, in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Netzwerk (Ärztinnen/Ärzte, Hebammen, Sozialdienste).

Fristen
In den ersten 12 Wochen liegt der Entscheid, eine Schwangerschaft auszutragen oder abzubrechen, bei der Frau (Art. 119 und 120 StGB). Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt muss eingehend mit ihr sprechen, sie beraten und ihr das Verzeichnis der Beratungsstellen geben. Nach Ablauf dieser Frist ist der Abbruch straflos, wenn er nach ärztlichem Urteil notwendig ist, damit von der schwangeren Frau die Gefahr einer schwerwiegenden körperlichen Schädigung oder einer schweren seelischen Notlage abgewendet werden kann.

Der Schwangerschaftsabbruch wird unabhängig von der gewählten Methode von der Krankenversicherung übernommen (unter Berücksichtigung der Franchise).

Minderjährige Frauen
Junge Frauen unter 16 Jahren müssen sich an eine Stelle wenden, die auf Minderjährige spezialisiert ist. Im Kanton Freiburg ist die Freiburger Fachstelle für sexuelle Gesundheit zuständig.

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