Es gibt verschiedene Methoden, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Einige Verhütungsmittel müssen täglich eingenommen werden, andere wirken nach einmaliger Anwendung über einen längeren Zeitraum. Die Wahl der Verhütungsmethode ist eine persönliche Entscheidung, die sich je nach Lebensphase verändern kann. Für die Verhütung sind beide Partner verantwortlich.

Reversible Methoden

Die vorgeschlagenen Methoden stellen für die Gesundheit ein sehr kleines Risiko dar. Sobald die Methoden nicht mehr angewandt werden, kann eine Schwangerschaft eintreten.

Die meisten Verhütungsmittel werden von einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen verschrieben, Ausnahme bildet das Kondom.

- Verhütungspille*, Einnahme täglich zur gleichen Zeit

- Vaginalring, Anwendung einmal monatlich.

- Hormonpflaster, Anwendung einmal pro Woche.

- Intrauterinpessar* oder Spirale, Einführung in die Gebärmutter durch eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen, Wirkung drei bis fünf Jahre

- Hormonstäbchen*, Einsetzen für drei Jahre unter die Haut des Arms durch eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen

- Dreimonatsspritze, Injektion alle drei Monate durch eine Ärztin oder einen Arzt oder eine medizinische Praxisassistentin/einen medizinischen Praxisassistenten (MPA).

- Kondom für den Mann oder Frauenkondom (Femidom®), Anwendung vor jedem Sexualkontakt

- Portiokappe / Diaphragma, Anwendung vor jedem Sexualkontakt und Benutzung einer spermiziden Creme

*Verhütungsmethoden, die das Stillen nicht beeinflussen und sich somit für die Verhütung nach einer Geburt eignen

Nur das Kondom schützt effizient vor einer Schwangerschaft
UND
sexuell übertragbaren Krankheiten!

Irreversible Methoden

  • Für Frauen, die nie mehr schwanger werden möchten, gibt es eine irreversible Verhütungsmethode: Unterbindung der Eileiter
  • Für Männer, die keine Vaterschaft mehr wünschen, gibt es die Vasektomie.

In beiden Fällen ist eine eingehende Beratung notwendig, denn diese Entscheidungen können nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Andere Methoden

Die «natürlichen» Verhütungsmethoden wie der Coitus Interruptus, die «Temperaturmethode» oder die «Kalendermethode» sind nicht sicher. Ohne zusätzlichen Schutz und wenn man keine Schwangerschaft riskieren möchte, ist von diesen Methoden abzuraten.

Untersuchungen in der Freiburger Fachstelle für sexuelle Gesundheit

Wir bieten kostenlose Beratungsgespräche für Einzelpersonen oder Paare an, um Sie dabei zu unterstützten, die richtige Verhütungsmethode für Sie zu finden. Sie können sich auch für eine kostenpflichtige gynäkologische Sprechstunde anmelden, die zweimal pro Woche angeboten wird. Die Gespräche und Beratungen sind kostenlos und vertraulich.

Details zu den Verhütungsmethoden auf:

www.sex-i.ch

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