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Georges Godel
Georges Godel © Tous droits réservés - Jessica Genoud

Georges Godel, Staatsrat

Georges Godel
Georges Godel © Tous droits réservés - Jessica Genoud

Präsentation von Georges Godel, Finanzdirektor

  • geboren 1952, von Domdidier
  • Meisterlandwirt
  • wohnhaft in Ecublens
  • im Amt seit 2007
  • Christlichdemokratische Volkspartei
  • verheiratet mit Marie-Claire Godel-Pittet, 3 Kinder

Vertreter:  Jean-Pierre Siggen

Georges Godel ist Präsident der Delegation für das Personalwesen.

Interessenbindungen

Zuständig für

Finanzdirektion FIND
Joseph-Piller-Strasse 13
1701 Freiburg
Lageplan
T +41 26 305 31 01
F +41 26 305 31 10
Kontakt

Dienststellen der FIND
Biografische Angaben

Georges Godel, heimatberechtigt in Domdidier im Broyebezirk, wurde am 17. April 1952 im Spital von Billens geboren. Seine Eltern waren Paul Godel, Landwirt, und Régina geb. Dougoud, Hausfrau. Zu seinen Vorfahren gehörte der ehemalige Staatskanzler Charles Godel (1866–1939). Er war das zweite von fünf Kindern; seine Schwester Annelyse Pittet-Godel war SP-Grossrätin. 1974 heiratete er Marie-Claire Pittet. Das Paar hat drei Kinder. Der Meisterlandwirt lebt in Ecublens.

Nach der Primarschule in Ecublens im Süden des Glanebezirks, wo die Familie seit vielen Jahren einen Bauernhof betrieb, besuchte Georges Godel ein Jahr lang das Institut St. Joseph in der Gauglera, wo er Deutsch lernte. 1980 schloss er seine landwirtschaftliche Ausbildung mit dem eidgenössischen Diplom als Meisterlandwirt ab. Mit Hilfe von zwei seiner Söhne bewirtschaftete er sein Gut, das durch mehrere Käufe in der unmittelbaren Nachbarschaft wuchs. Georges Godel verstand sich als Landwirt und Unternehmer.

1978 wurde er im Alter von 26 Jahren auf einer unabhängigen Liste in den Gemeinderat von Ecublens gewählt. 1982  wurde er in diesem Amt nicht bestätigt, eroberte es jedoch 1986 zurück und wurde Ammann, ein Amt, das er bis 2000 ausübte.

1986 wurde Georges Godel in den Grossen Rat gewählt. Im Kantonsparlament profilierte er sich rasch und wurde 1991 Mitglied der wichtigen Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, die er von 2002 bis 2005 präsidierte.

Seit den 1990er Jahren nahm der einflussreiche Grossrat und Ammann eine Schlüsselstellung im Bereich der Landwirtschaft und des Agrobusiness ein. Im Verwaltungsrat der Cremo SA sass er von 1994 bis 2002, in einer für die Firma schwierigen Zeit. Er präsidierte die Genossenschaft « Laiterie de Gruyères » (Schaukäserei; 1996), das Syndicat d’améliorations foncières von Ecublens (1998), den Freiburgischen Milchverband (2000) und Prolait (2002). Zudem war er Vorstandsmitglied des Freiburgischen Bauernverbands (1999) und Vizepräsident des Vorstands der Schweizer Milchproduzenten (2003).

1999 kandidierte er auf der CVP-Liste für die Nationalratswahlen. Er wurde zwar nicht gewählt, erreichte jedoch das zweitbeste Resultat aller Kandidaten. Dadurch ermutigt, kandidierte er 2003 von neuem, doch wiederum ohne Erfolg.

Bei den allgemeinen Wahlen 2006 bewarb sich Georges Godel als CVP-Kandidat aus dem Süden des Kantons um einen Staatsratssitz. Im ersten Wahlgang vom 5. November erzielte er den fünften Platz von 17 Kandidaten. Am 26. November wurde er im zweiten Wahlgang gewählt.

In der Regierung übernahm Georges Godel nicht die Landwirtschaft, sondern die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion. An der Spitze von 400 Mitarbeitenden bemühte er sich um die Umsetzung der neuen Aufgabenverteilung zwischen Bund und Kanton hinsichtlich der Nationalstrassen. Zudem konnte der Bau der Umfahrungsstrasse Bulle abgeschlossen werden. Am 31. Oktober 2008 begann der Bau der Poyabrücke mit ihrem Tunnel, ein Projekt von nationaler Bedeutung, das seit 50 Jahren der Ausführung harrte.

Als Umweltdirektor präsidierte Georges Godel seit 2010 die Beratende Kommission für nachhaltige Entwicklung. Hinzu kam die Leitung der verschiedenen kantonalen Baukommissionen (Augustiner, Bellechasse, Lehrwerkstätte, Gambach, Adolf-Merkle-Institut, Universität).

Zu den wichtigen Dossiers, die er dem Grossen Rat vorlegte, gehören das Raumplanungsgesetz (2008), das neue Gewässergesetz (2009) und der Zusatzkredit für die Umfahrungsstrasse Bulle (H 189) sowie schliesslich der Verpflichtungskredit für den Ausbau der Kantonsstrasse Romont–Vaulruz. Er überzeugte den Grossen Rat, gemeinsam mit der Stadt das Gelände der Cardinal-Brauerei zu erwerben, um dort einen Technologiepark einzurichten. Von 2007 bis 2011 legte er dem Kantonsparlament zudem erfolgreich mehr als 20 Dekrete vor. Bei den kantonalen Wahlen 2011 kandidierte der Staatsrat und Vizepräsident der Regierung für eine zweite Amtszeit.

Georges Godel wurde im zweiten Wahlgang auf dem dritten Rang wiedergewählt und wechselte in die Finanzdirektion, wo er auch nach seiner Wiederwahl für eine dritte Amtszeit 2016 bleibt. In den Jahren 2012 und 2018 ist er Staatsratspräsident.

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