Arzt-Ärztin - Gesuch um Berufsausübungsbewilligung

Nachfolgend finden Sie den Leitfaden zur Beantragung einer Berufsausübungsbewilligung. Bitte füllen Sie das Antragsformular sorgfältig und vollständig aus und vergessen Sie keine Belege.

Die ausgefüllten Gesuche können per Post an folgende Adresse geschickt werden:
Amt für Gesundheit
Rte des Cliniques 17
1700 Fribourg

Für weitere Auskünfte rufen Sie uns bitte an (026 305 29 29, Montag bis Freitag von 08.30 bis 11.30 Uhr) oder kontaktieren Sie uns per E-Mail an folgende Adresse: SSP@fr.ch.

Nous vous prions de remplir le formulaire de demande / Bitte füllen Sie das Antragsformular aus
Nous vous prions de remplir le formulaire de demande / Bitte füllen Sie das Antragsformular aus © Alle Rechte vorbehalten

Hinweis:  Als Ärztin oder Arzt sind Sie unter Umständen von der Einschränkung der Zulassung zur obligatorischen Krankenversicherung betroffen. 

Ordentliches Verfahren

Damit wir Ihr Gesuch um eine Berufsausübungsbewilligung bearbeiten können, benötigen wir folgende Unterlagen und Informationen:

  • das vollständig ausgefüllte Gesuchsformular
  • einen ausführlichen und aktuellen Lebenslauf in deutscher oder französischer Sprache, datiert und unterschrieben, mit genauen Informationen zur Berufstätigkeit nach Erhalt des Diploms (Datum Beginn und Ende der Tätigkeit, Beschäftigungsgrad, Funktion, Arbeitsort)
  • eine Kopie Ihres eidgenössischen Diploms, beziehungsweise eine Kopie der Bestätigung der Anerkennung Ihres ausländischen Diploms, ausgestellt durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Sekretariat MEBEKO, 3003 Bern
  • eine Kopie Ihres eidgenössischen Weiterbildungstitels, beziehungsweise: eine Kopie der Bestätigung der Anerkennung Ihres ausländischen Weiterbildungstitels, ausgestellt durch das BAG, Sekretariat MEBEKO, 3003 Bern
  • einen aktuellen (höchstens 3 Monate alten) Auszug aus dem schweizerischen Zentralstrafregister im Original und, wenn Sie sich noch nicht oder weniger als 5 Jahre in der Schweiz aufhalten, einen aktuellen Auszug aus dem Zentralstrafregister aller Länder, in denen Sie sich in den letzten 5 Jahren aufgehalten haben, ausgestellt in Deutsch, Französisch oder Englisch
  • Für ausländische Ärzte: eine aktuelle (höchstens 3 Monate alte) Unbedenklichkeitsbescheinigung (« certificate of good standing ») im Original, ausgestellt in Deutsch, Französisch oder Englisch durch die zuständigen Behörden der Länder, in denen Sie in den letzten 5 Jahren Ihren Beruf ausgeübt haben
  • Falls Sie nicht deutscher Muttersprache sind: Nachweis von Sprachkenntnissen, die mindestens dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen (beispielsweise Ausbildung oder jahrelange berufliche Tätigkeit in deutscher Sprache, Zertifikat eines vom Goethe-Institut anerkannten schweizerischen Prüfungszentrums)
  • eine aktuelle (höchstens 3 Monate alte) ärztliche Bescheinigung der physischen und psychischen Eignung zur Berufsausübung im Original
  • einen Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (Bestätigung der Versicherungsgesellschaft oder Kopie der Police), beziehungsweise eine Bestätigung, dass Ihre berufliche Haftpflicht von der Versicherung der Institution, in der Sie arbeiten werden, gedeckt ist. Die Versicherungssumme muss den Risiken Ihrer Tätigkeit angepasst sein.
  • eine Kopie eines Identitätsausweises mit gut sichtbarem Foto
  • Gegebenenfalls : eine Kopie der Aufenthaltsbewilligung

Falls notwendig können im Rahmen des Gesuchsverfahrens weitere Auskünfte und Dokumente verlangt werden, insbesondere was die Sprachkenntnisse betrifft.

Die Kosten für die Bearbeitung Ihres Gesuchs betragen 500 Franken (+ Portokosten). Ein allfälliger Zusatzaufwand bei unvollständigen Dossiers kann zusätzlich in Rechnung gestellt werden.

Verfahren für Personen mit Berufsausübungsbewilligung in einem anderen Kanton

Wenn Sie schon eine Berufsausübungsbewilligung in einem oder mehreren anderen Kanton erhalten haben, lassen Sie uns bitte folgende Unterlagen und Informationen zukommen:

  • das vollständig ausgefüllte Gesuchsformular
  • einen ausführlichen und aktuellen Lebenslauf in deutscher oder französischer Sprache, datiert und unterschrieben, mit genauen Informationen zur Berufstätigkeit nach Erhalt des Diploms (Datum Beginn und Ende der Tätigkeit, Beschäftigungsgrad, Funktion, Arbeitsort)
  • Kopie(n) Ihrer Berufsausübungsbewilligung(en)
  • einen aktuellen (höchstens 3 Monate alten) Auszug aus dem schweizerischen Zentralstrafregister im Original und, wenn Sie sich noch nicht oder weniger als 5 Jahre in der Schweiz aufhalten, einen aktuellen Auszug aus dem Zentralstrafregister aller Länder, in denen Sie sich in den letzten 5 Jahren aufgehalten haben, ausgestellt in einer schweizerischen Amtssprache oder in Englisch
  • eine aktuelle (höchstens 3 Monate alte) Unbedenklichkeitsbescheinigung (« certificate of good standing ») im Original, ausgestellt durch die zuständigen Behörden der Kantone, in denen Sie Ihren Beruf ausgeübt haben, bzw. von den Behörden der Länder, in denen Sie in den letzten 5 Jahren berufstätig waren
  • Falls Sie nicht deutscher Muttersprache sind: Nachweis von Sprachkenntnissen, die mindestens dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen (beispielsweise Ausbildung oder jahrelange berufliche Tätigkeit in deutscher Sprache, Zertifikat eines vom Goethe-Institut anerkannten schweizerischen Prüfungszentrums)
  • einen Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung (Bestätigung der Versicherungsgesellschaft oder Kopie der Police), beziehungsweise eine Bestätigung, dass Ihre berufliche Haftpflicht von der Versicherung der Institution, in der Sie arbeiten werden, gedeckt ist. Die Versicherungssumme muss den Risiken Ihrer Tätigkeit angepasst sein.
  • eine Kopie eines Identitätsausweises mit gut sichtbarem Photo
  • Gegebenenfalls : eine Kopie der Aufenthaltsbewilligung

Falls notwendig können im Rahmen des Gesuchsverfahrens weitere Auskünfte und Belege verlangt werden, insbesondere was die Sprachkenntnisse betrifft.

Das vereinfachte Verfahren ist im Prinzip kostenlos. Bei unvollständigen Dossiers kann der zusätzliche administrative Aufwand in Rechnung gestellt werden

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