Über Empfängnisverhütung sprechen in der Familie

Sexualität: Informationen über Empfängnisverhütung. Die Wahl eines Verhütungsmittels geschieht nicht ein für allemal. Sie ist den sich ändernden Bedürfnissen anzupassen.

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Im Leben jeder Frau und jeden jedes Mannes stellen sich Fragen im Zusammenhang mit dem Wunsch nach Kindern oder mit der Unerwünschtheit einer Schwangerschaft. Für eine Frau und einen Mann, die eine Geschlechtsbeziehung leben möchten, ist es wichtig, gemeinsam über die allfälligen Folgen dieser Beziehung nachdenken und diskutieren zu können. Wenn sie nicht Eltern werden möchten oder ihre persönliche Lage gegen eine Elternschaft spricht, bieten sich ihnen verschiedene Empfängnis­verhütungsme­thoden an.

Jede Person muss frei entscheiden und wählen können, welches Mittel sich in ihrer Situation am besten eignet. Dabei sind ihre ethischen, religiösen oder andere Wertvorstellungen sowie diejenigen ihres Partners bzw. ihrer Partnerin zu berücksichtigen.

Die Verantwortung für die Anwendung einer Verhütungs­me­thode liegt sowohl beim Mann wie bei der Frau. Gegenseitige Achtung und gegenseiti­ges Vertrauen spielen eine wesentliche Rolle.

Das Gespräch mit einer kompetenten Person (z.B. Familienplanungs­beraterin, Gynäkologin oder Gynäkologe) kann eine wertvolle Hilfe sein.

Keine Verhütungsmethode ist hundertprozentig sicher. Der Erfolg einer Methode hängt von zahlreichen Faktoren ab, unter anderem davon, ob sie voll akzeptiert und korrekt angewendet wird. Besonders für die Frau ist es wichtig, dass sie sich mit der getroffenen Wahl wohl fühlt und das Gefühl hat, respektiert zu werden. Auf keinen Fall sollte sie von ihrem Partner unter Druck gesetzt werden oder sich unter Druck setzen lassen.

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