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L'égalité dans l'éducation et la formation
L'égalité dans l'éducation et la formation © Tous droits réservés

Gleichstellung in der Erziehung und in der Bildung

L'égalité dans l'éducation et la formation
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Das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen (GFB) setzt sich für die Bekämpfung von starren Geschlechterbildern in den Lebenswegen und der Berufswahl der Jugendlichen auf Kosten der individuellen Interessen und eigentlichen Fähigkeiten ein.

Die Sozialisation von Jungen und Mädchen geht immer noch unterschiedlich vonstatten. Von den Stramplerfarben bei Neugeborenen (rosa versus blau) über das Spielzeug (Puppen versus Lastwagen) bis zur Kinderlektüre ist alles mehr oder weniger explizit darauf ausgelegt, die sozialen Abgrenzungen von Frauen und Männern zu erhalten und zu vervielfältigen.

Der Lebensweg und die Berufswahl der Jugendlichen sind oft auf Kosten der individuellen Interessen und eigentlichen Fähigkeiten immer noch stark von geschlechtsspezifischen Stereotypen geprägt. Ausserdem streben Mädchen viel zu selten anspruchsvolle berufliche oder politische Karrieren an, auch wenn sie ausgezeichnete schulische Leistungen zeigen

Eine moderne Gesellschaft kann ohne eine auf Chancengleichheit beruhende Erziehung und Ausbildung von Mädchen und Jungen nicht funktionieren. Verschiedene Projekte bekämpfen die Stereotypen ab dem jüngsten Alter und fördern die Gleichstellung in der Bildung sowie die Öffnung von Berufsfeldern für beide Geschlechter.

Die Förderung der Chancengleichheit von Mädchen und Jungen verlangt ein Engagement während der gesamten Schulzeit der Kinder – und sogar noch davor. Aus diesem Grund zielen die Projekte des GFB darauf ab, den Bedürfnissen der in der Erziehung oder Ausbildung von Mädchen und Jungen aktiven Akteurinnen und Akteuren zu entsprechen. 

Am Ende der obligatorischen Schulzeit müssen sich die Mädchen und Jungen für eine berufliche Zukunft entscheiden. Die Berufswahl von Mädchen und Jungen basiert meist immer noch auf der stereotypen und reduzierten Vorstellung vom Arbeitsmarkt und von der Stellung, die Frauen und Männer dort innehaben.

Während Männer ihren Wunschberuf aus einer breiten Palette an Berufen auswählen können, beschränken sich Frauen auf einzelne Fachbereiche, häufig das Lehr-, Gesundheits- und Sozialwesen.

Zur Bekämpfung dieser Stereotypen und zur Erweiterung des beruflichen Horizonts der jungen Frauen und Männer, setzt sich das GFB aktiv für Veranstaltungen ein, bei denen die jungen Erwachsenen ihre berufliche Zukunft in Hinblick auf ihre Talente und Wünsche und nicht basierend auf Vorurteilen planen können. 

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