Geschlechterdurchmischung in den höheren Gehaltsklassen – Massnahme 2.2 des PGKV

Die Direktionen haben 2018 im Rahmen der Massnahme 2.2 des Plans für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung strategische Ziele und Zielwerte betreffend die Vertretung von Frauen in den höheren Gehaltsklassen für die aktuelle Legislaturperiode festgelegt.

Diese Massnahme basiert auf der Feststellung, dass im Staat Freiburg Stellen mit grosser Verantwortung hauptsächlich von Männern besetzt sind, Stellen der Klassen 15 und darunter hauptsächlich von Frauen. Obwohl Frauen 55% der Angestellten der kantonalen Verwaltung ausmachen, sind nur 27% der Amtsvorsteherinnen und Amtsvorsteher und ein Drittel der höheren Kader Frauen (siehe: Analyse der Situation 2014).
Durch die Festlegung von Zielwerten macht die Direktion deutlich, was sie von den Vorgesetzten bei der Geschlechterdurchmischung in Kaderpositionen erwartet. Damit ermutigt sie die Vorgesetzten, die vom PGKV vorgeschlagenen Massnahmen einzusetzen und signalisiert ihre Unterstützung bei der Anwendung.
Nach einer vom Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau (GFB) organisierten Informations- und Diskussionssitzung, hat jede Direktion ihr Vorgehen und ihre Formulierung gewählt, um ihrer aktuellen Situation und ihren jeweiligen Eigenheiten Rechnung tragen zu können (z.B. Entwicklung der letzten Jahre; Personalfluktuation; branchenspezifische Problematik des Nachwuchs; usw.)
Die so definierten Ziele für die Geschlechterdurchmischung wurden vom Staatsrat am 6. November 2018 zur Kenntnis genommen. Es obliegt nun jeder Direktion, die zur Zielerreichung notwendigen Massnahmen zu ergreifen.

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