Dienste und Anstalten der Direktion für Gesundheit und Soziales

Die GSD besteht aus 6 Diensten, einem transversalen Büro (Büro für die Gleichstellung von Man und Frau) und 3 Anstalten. Sie beschäftigen im Ganzen über 4000 Personen.

Die Aufgaben der Dienste und Anstalten

AMT FÜR GESUNDHEIT (GesA)
Das GesA befasst sich mit der Planung und Verwaltung im Gesundheitsbereich, um der Kantonsbevölkerung die Zugänglichkeit und gute Qualität der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Seine Aufgaben erstrecken sich ferner auf die Umsetzung der Politik für die Gesundheitsförderung und Prävention aufgrund der vom Staatsrat gesetzten Prioritäten.

KANTONALES SOZIALAMT (KSA)
Der Auftrag des KSA besteht darin, sozialpolitische Massnahmen vorzuschlagen und das kantonale System in den Bereichen Sozialhilfe, Hilfe an Asylsuchende und Flüchtlinge, Hilfe an Opfer von Straftaten (OHG) sowie Hilfe bei der Eintreibung und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen laufend zu verbessern. Ausserdem koordiniert es die Arbeiten in Sachen Familienpolitik.

SOZIALVORSORGEAMT (SVA)
Das SVA stellt die Umsetzung einer Politik zugunsten behinderter Personen sicher. Es befasst sich mit der Bedarfsplanung von Plätzen in Pflegeheimen und mit der Subventionierung von Personen, die für ihren Pflegeheimaufenthalt nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen.

JUGENDAMT (JA)
Als kantonale Fachstelle ist das JA sowohl mit der Umsetzung der Kinder- und Jugendpolitik als auch mit dem Jugendschutz betraut. Seine Leistungen richten sich an Kinder, Jugendliche, ihre Familien, verschiedene Behörden und an alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Im Rahmen des Angebots der Opferberatungsstelle bietet der Dienst auch Leistungen für Erwachsene, männliche Opfer von Straftaten und Opfer des Strassenverkehrs.

KANTONSARZTAMT (KAA)
Das KAA beantwortet alle Fragen in Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit. Es berät die GSD in Sachen Pflege, Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsschutz. Es ist ferner Referenzzentrum für alle möglichen Fragen zur Volksgesundheit und trägt zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit der Freiburgerinnen und Freiburger bei. Zum KAA gehört auch der Sektor Familienplanung und Sexualinformation (FSS), der sich für die Prävention und die Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit einsetzt. Er bietet zudem vertrauliche und unentgeltliche Gespräche zum Thema Sexualität und Fortpflanzung und Unterstützung in schwierigen Momenten an. Ausserdem hält der Sektor Vorträge in den Schulen des Kantons.

SCHULZAHNPFLEGEDIENST (SZPD)
Der SZPD richtet sich in erster Linie an Kinder im schulpflichtigen Alter und bietet diesen Konsultationen bei Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie bei Kieferorthopädinnen und -orthopäden an. Seine Tätigkeit umfasst im Wesentlichen die Prävention, die Förderung der Mund- und Zahnhygiene, die Karies- und Parodontitisbekämpfung und die Korrektur von Missbildungen des Gebisses.

BÜRO FÜR DIE GLEICHSTELLUNG VON FRAU UND MANN UND FÜR FAMILIENFRAGEN (GFB)
Das GFB berät und informiert Behörden und Private über alle Fragen der Gleichstellung und der Familienpolitik, initiiert Projekte zur Förderung der Gleichstellung und im Interesse von Familien, gibt Empfehlungen ab, überprüft staatliche Erlasse auf ihre Übereinstimmung mit dem Grundsatz der Gleichstellung, arbeitet mit allen zuständigen Stellen und interessierten Kreisen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene zusammen.

FREIBURGER SPITAL (HFR)
Das HFR ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt und bietet seine Leistungen an sechs Standorten an (Billens, Châtel-St-Denis, Freiburg, Meyriez-Murten, Riaz und Tafers), namentlich in den Bereichen stationäre und ambulante Pflege, Rehabilitation, Akutpflege, Prävention sowie Lehre und Forschung. In seiner Tätigkeit richtet sich das HFR nach der Spitalplanung des Staatsrates.

FREIBURGER NETZWERK FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT (FNPG)
Das FNPG zählt 12 Standorte, die auf dem gesamten Kantonsgebiet verteilt sind, und bietet Leistungen in ambulanten (Zentrum für Jugendpsychiatrie und psychosoziales Zentrum) und stationären (Behandlungszentrum Marsens) Strukturen an. Dem Alter der Patientinnen und Patienten entsprechend hat es seine Tätigkeit in drei Sektoren unterteilt: Bereich für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Bereich für Erwachsenenpsychiatrie und -psychotherapie und Bereich für Alterspsychiatrie und -psychotherapie.

KANTONALE SOZIALVERSICHERUNGSANSTALT (KSVA)
Die KSVA besteht aus der kantonalen AHV-Ausgleichskasse, der kantonalen Ausgleichskasse für Familienzulagen und der kantonalen Invalidenversicherungsstelle. Sie koordiniert die Leistungen des Staates im Bereich der Sozialversicherungen (AHV, IV, Ergänzungsleistungen, Krankenversicherung, Erwerbsersatzordnung, Mutterschaftsbeiträge, Familienzulagen, etc.)

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