Errungenschaften und Projekte der GSD

Auswahl verschiedener Realisationen und Projekte der GSD in den letzten Jahren. Dien meisten davon wurden in Zusammenarbeit mit anderen Direktionen und/oder externen Partners umgesetzt.

BEREICH GESUNDHEIT

 

Spitalplanung
Die Spitalplanung wurde vom Staatsrat verabschiedet und ist am 1. April 2016 in Kraft getreten. Sie definiert für die Spitäler keine Zahl der zugewiesenen Betten mehr, sondern zeigt den Leistungsbedarf der Freiburger Bevölkerung am Zeithorizont 2020 auf. Die Leistungen werden öffentlichen und privaten Einrichtungen innerhalb oder ausserhalb des Kantons zugeteilt.
Bericht 

Strategie für Gesundheitsförderung und Prävention (GFP-Strategie), Aktionsplan und kantonale thematische Programme
Die GFP-Strategie  und der dazugehörige Aktionsplan bilden die gemeinsame strategische Grundlage aller Aktivitäten des Staates im Zusammenhang mit der Gesundheitsförderung und Prävention. Diese Dokumente dienen zahlreichen direkt oder indirekt betroffenen staatlichen oder privaten Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitsbereich sowie aus anderen Bereichen als Referenz. Sie legen die Prioritäten des Kantons Freiburg im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention fest, die über kantonale thematische Programme umgesetzt werden.
Kantonale Strategie zur Gesundheitsförderung und Prävention
Mehr zu Gesundheitsförderung und Prävention

Kantonale thematische Programme der Gesundheitsförderung und Prävention:

Spezialabteilungen für Demenzkranke (SAD) in Pflegeheimen
Das Leistungsangebot im Bereich der Langzeitpflege muss an die spezifischen Bedürfnisse von gebrechlichen älteren Menschen angepasst werden. Aus diesem Grund wurden bereits im Mai 2007 im Rahmen eines Pilotprojekts Spezialabteilungen für Demenzkranke eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Arbeitsgruppe geschaffen und die Kriterien für die Anerkennung der Abteilungen, die Anforderungen und die Empfehlungen wurden ausgearbeitet. Zwischen 2015 und 2016 wurden sechs solche Abteilungen anerkannt. Künftig sollen 10 % der Betten in Pflegeheimen in anerkannten SAD sein.

Integration der Angehörigen in Pflegeheimen
Die Pflegeheime werden von der GSD des Kantons Freiburg überwacht, insbesondere durch Inspektionen, die von Pflegefachpersonen des Kantonsarztamts durchgeführt werden. Seit 2016 werden die Pflegeheime im Sinne der Guten Praxis und anhaltenden Verbesserung ausserdem auf spezifische Themen hin beobachtet. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf der Qualität der Integration der Angehörigen. Dies umfasst sämtliche Dispositive zur Verbesserung der Beziehung zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Angehörigen und den Fachpersonen. Dabei müssen die Wünsche der Bewohner berücksichtigt werden und die Angehörigen müssen bereit sein, sich für eine gute Partnerschaft einzusetzen. Das Projekt wird bis 2020 fortgesetzt.

Strategie Palliative Care (2016)
Strategie und Massnahmenplan

Nationale Strategie zur Masernelimination
Damit die Schweiz als masernfrei gilt, müssen 95 % der Bevölkerung mit zwei Impfdosen gegen die Krankheit geimpft sein. In Freiburg wurde das nationale Ziel, wie auch in Genf und im Kanton Waadt, mit einer Durchimpfungsrate von 95 % bei den Achtjährigen erreicht. Es müssen Anstrengungen unternommen werden, damit diese hohe Rate beibehalten und eine Durchimpfung von 95 % der zweijährigen Kinder erreicht werden kann, denn dies ist die Grundvoraussetzung für die dauerhafte Elimination der Masern.

Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV - 2008 und 2016)
Umsetzung eines kantonalen Programms, das die Übernahme der Impfung durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung ermöglicht. Zielpublikum: Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren.
Medienmitteilung

Schaffung einer Abteilung zur vorübergehenden Aufnahme und Orientierung (AVAO 2012)
Diese Abteilung ermöglicht einen reibungslosen Übergang vom Spital nach Hause oder ins Pflegeheim.
Mehr Infos

Schutz vor dem Passivrauchen (2009)
Rauchverbot im öffentlich zugänglichen Raum.
Medienmitteilung

eHealth und Vernetztes Pharmazeutisches Dossier
Im Rahmen von eHealth ist eine gemeinsame Plattform für die Institutionen und Fachpersonen des Gesundheitswesens vorgesehen, auf der notwendige und nützliche Informationen für die Versorgung der Patientinnen und Patienten unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ausgetauscht werden können.
Medienmitteilung

Freiburger Ausbildung in Hausarztmedizin
Das Konzept für eine Freiburger Ausbildung in Hauarztmedizin, das gemeinsam mit dem freiburger spital (HFR) und der Ärztegesellschaft des Kantons Freiburg erarbeitet wurde, sichert die Nachfolge der Hausärztinnen und Hausärzte in unserem Kanton. Mit der finanziellen Unterstützung, die 2010 eingeführt wurde, ermutigt der Staat zukünftige Fachärztinnen und -ärzte der Allgemeinen Inneren Medizin und der Pädiatrie, sich im Bereich Hausarztmedizin fortzubilden. Sie bekommen die Möglichkeit, ein Praktikum zu vorteilhaften Konditionen in einer Arztpraxis zu machen, um in ihren Fachgebieten anschliessend mit Ausbildung in Hausarztmedizin zu praktizieren.

Bachelor (2010) und Master in Humanmedizin (in Arbeit)
Am 7. September 2016 verabschiedete der Freiburger Grosse Rat fast einstimmig den Dekretsentwurf zur Schaffung eines Masterstudiengangs in Humanmedizin an der Universität Freiburg. 
Der Freiburger Master in Humanmedizin ist ausserdem ein wichtiges Mittel, um gegen den Hausärztemangel anzukämpfen, und gehört zur Strategie der Freiburger Spitalnetze.
Medienmitteilung

Eröffnung der psychiatrischen Tageskliniken in Freiburg und Bulle (2011 und 2015)
Modernisierung der Freiburger Psychiatrie durch den Ausbau einer neuen Form der Betreuung, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht.
Medienmitteilung

Projekt zur Koordination der Betreuung von Suchtkranken
Das Projekt will die medizinischen und sozialen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten hervorheben, durch Koordination und Monitoring die Leistungen und die Betreuung optimieren sowie die Therapiepläne individualisieren. Ausserdem sollen die Zusammenarbeit zwischen den Pflegedienstleistern verbessert, die Dienstleistungen zugänglicher gemacht, die Interaktion zwischen den verschiedenen Organisationen gestärkt und die Patientenzufriedenheit gesteigert werden.

Bevölkerungsschutz
Schaffung des sanitätsdienstlichen Führungsorgans (SFO) unter Leitung des Kantonsarztamts (KAA) für die Bewältigung von Gesundheitskrisen und die Koordination der Akteurinnen und Akteure dieses Bereichs.
Erarbeitung eines Vorgehens für das Aufgebot der sanitätsdienstlichen Führung bei Grossereignissen. Im Rahmen dieses Vorgehens, das schon jetzt alle zuständigen Akteurinnen und Akteure des Gesundheitsbereichs vereint, können die Reflexionen zu einem kantonalen Einsatzplan bei Grossunfällen in Ruhe fortgeführt werden.

Neues Gesetz über die Schulzahnmedizin (2014)
Neuorganisation der Schulzahnmedizin.
Medienmitteilung

Schaffung eines Mobilen Dienstes für Notfallmedizin und Reanimation (2014)
Das Notfallsystem für kranke, verunfallte oder gefährdete Personen wird mit einem kantonalen SMUR und einem System für ärztlich begleitete Patiententransporte zwischen den Spitälern (TIM), umgesetzt vom HFR, vervollständigt.
Medienmitteilung

Stationäres und ambulantes Psychiatriezentrum für die deutschsprachige Kantonsbevölkerung (2016-2018)
Das neue Zentrum soll alle psychiatrischen und psychotherapeutischen Leistungen für die deutschsprachigen Patientinnen und Patienten des Kantons vereinigen und in der Nähe des HFR Freiburg ? Kantonsspital, in den Gebäuden des Diözesanseminars untergebracht werden.
In der Zwischenzeit wird im stationären Behandlungszentrum von Marsens eine komplett deutschsprachige Abteilung eröffnet.

SOCIALBERREICH

Neuentwurf des Sozialhilfegesetzes

Senior Plus (2016)
Die Umsetzung einer kantonalen Politik zugunsten älterer Menschen erfolgte unter Einbezug der betroffenen Kreise. Das in der Schweiz neuartige Konzept wurde im Mai vom Grossen Rat mit grosser Mehrheit angenommen. Es will die Seniorinnen und Senioren stärker in die Gesellschaft integrieren, ihnen möglichst viel Selbständigkeit garantieren und ihre Kompetenzen und Bedürfnisse anerkennen.
Unterlagen

Umfassende Politik für Personen mit Behinderungen 
Die neue Politik für Menschen mit Behinderung beinhaltet eine gesamtheitliche, realitätsnahe Sicht auf die Behinderung. Die stellt den Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen, beabsichtigt die Förderung der Selbstständigkeit, die Integration und die Anerkennung der Fähigkeiten der Betroffenen.
 

Strategie zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit - Integrationspool+ (2013-...)
Stärkt die Synergien zwischen den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und den Regionalen Sozialdiensten (RSD) im Hinblick auf die arbeitsmarktliche Eingliederung der Betroffenen. Das Projekt wird gemeinsam mit der Volkswirtschaftsdirektion durchgeführt.
Medienmitteilung

Plan zur Vorbeugung der Überschuldung und Bekämpfung der Spielsucht 2013-2016
Medienmitteilung

Bericht über die Armut (2016-...)
Der erste Bericht über die Armut im Kanton Freiburg ist das Ergebnis einer detaillierten Analyse, an der zahlreiche Partnerinnen und Partner beteiligt waren. Er zeigt, wie wichtig es ist, das politische Handeln nicht nur auf Massnahmen materieller Hilfe, sondern auf verschiedene Ansätze auszurichten. Es wurde festgestellt, dass die Bemühungen des Kantons zur Bekämpfung der Armut in die richtige Richtung gehen und deshalb fortgesetzt werden müssen, wobei zu beachten ist, wie sich die Bedürfnisse der Schwächsten der Gesellschaft entwickeln.
Der Bericht über die Armut ist ein wichtiges Instrument, das die Entwicklung von realitätsnahen Massnahmen ermöglicht.
Weitere Informationen

Umsetzung der Asylpolitik
Eröffnung von dauerhaften oder provisorischen Asylunterkünften, Eröffnung im 2018 eines Bundeszentrums im Rahmen der Neustrukturierung des Asylbereichs, Führung der Betreuungs-, Unterbringungs- und Integrationsmandate, Unterstützung von Projekten der Unterbringung durch Privatpersonen.
Weitere Informationen

Kantonale Kinder- und Jugendstrategie
Die Strategie basiert auf einem Prozess der Partizipation und der Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen selbst, der Vereinsstruktur, der Gemeinden sowie der Dienste und Ämter des Staates.
Weitere Informationen

Freiburg für alle (2010)
Schaffung einer Anlaufstelle für individuell zugeschnittene Informationen und soziale Orientierung, die für alle zugänglich ist.
Website

Ein Mutterschaftsbeitrag für alle Mütter (2011)
Freiburg ist der erste Kanton, in dem es einen Mutterschaftsbeitrag für nichterwerbstätige Mütter, für teilzeiterwerbstätige Mütter sowie für Adoptivmütter gibt.
Medienmitteilung

Anhebung der Familienzulagen
Nach Anhörung der Sozialpartner wurden die monatlichen Kinderzulagen am 1. Januar 2013 um 15 Franken angehoben werden.
Weitere Informationen

Gesetz über die Einrichtungen zur Betreuung von Kindern im Vorschulalter (FBG ? 2011)
Die Umsetzung des FBG ist ein Schlüsselelement der Freiburger Familienpolitik. Ausserdem entspricht sie einem Verfassungsauftrag. Der Einsatz des Staates, der Arbeitgeber und der Gemeinden hat das Betreuungsangebot seit Inkrafttreten des FBG in Schwung gebracht.
Seit Inkrafttreten des Gesetzes über die familienergänzenden Tagesbetreuungseinrichtungen ist die Kapazität der Krippen und ausserschulischen Betreuungseinrichtungen um ca. 60 % angestiegen.
Medienmitteilung

Plan für die Gleichstellung in der kantonalen Verwaltung
Der Plan entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen allen Direktionen und basiert auf konkreten Bedürfnissen der höheren Kader und Mitarbeitenden, wobei die Federführung bei der GSD lag.
Medienmitteilung

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