Die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) ist in die Prävention sowie den Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit eingebunden. Zum Erreichen dieses Ziels vereint sie die Kompetenzen und den Massnahmenkatalog der drei Partnerorganisationen zusammen.

Das schweizerische Sozialversicherungssystem ist Stück für Stück aus den Dispositiven zur Absicherung sozialer Risiken entstanden: Armut, Alter, Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Invalidität u. Ä. Die Koordination der Dispositive ist komplex, denn die geltenden Gesetze verfolgen teils unterschiedliche Ziele, manchmal auf Kosten der konkreten Bedürfnisse der Begünstigten. Die IIZ im Kanton Freiburg hat das Ziel, die Bemühungen der Dispositive im Bereich Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung und Sozialhilfe im Hinblick auf die sozialberufliche Wiedereingliederung der Begünstigten besser zu koordinieren. Die Herausforderung besteht in der Lösung realer Probleme dank einer verstärkten Koordination während des gesamten Prozesses, von der Fallbeurteilung bis zur Integration in den Arbeitsmarkt. Konkret vereinen die regionalen Arbeitsvermittlungszentren, die IV-Stelle und die regionalen Sozialdienste ihre Kompetenzen und Massnahmen, um die rasche und nachhaltige Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt von Betroffenen zu fördern. In diesem Sinne engagiert sich die IIZ für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

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