Strategie zur Zusammenführung der landwirtschaftlichen Aktivitäten auf dem Campus Grangeneuve

13. November 2019 -12h00

Die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) prüft die Reorganisation ihres Landwirtschaftssektors mit der Absicht, vorhandene Synergien besser zu nutzen und den Campus Grangeneuve weiterzuentwickeln. Mehrere Entscheidungen wurden bereits getroffen: Sämtliche Ausbildungsgänge des landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve werden zu einer einzigen Sektion zusammengelegt und es wird eine Sektion Lebensmittel geschaffen. Zudem werden im Hinblick auf den beabsichtigten Umzug des Amts für Landwirtschaft (LwA) nach Grangeneuve die möglichen Synergien zwischen dem LwA und Grangeneuve geprüft.

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Gleichzeitig mit der Entwicklung des Campus Grangeneuve durch den Kanton, mit dem die Agrarforschung des Bundes und die landwirtschaftliche Ausbildung, Beratung und Produktion am selben Ort vereint werden, nimmt die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) den Umzug und die Reorganisation seines Sektors Landwirtschaft und Natur in Angriff. Auf diese Weise sollen die vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen rationeller genutzt und die Synergien gestärkt werden.

Konzentration der Ämter am Standort Grangeneuve
Die ILFD hat beschlossen, das Amt für Landwirtschaft (LwA), die kantonale Nutztierversicherungsanstalt Sanima und das Amt für Wald und Natur (WNA) am Standort Grangeneuve zusammenzuführen. Der Umzug dieser Ämter erfolgt schrittweise entsprechend den verfügbaren Räumlichkeiten am Standort Grangeneuve. Sanima bezieht Ende November 2019 Räumlichkeiten, die zuvor an Dritte vermietet waren. Das LwA und das WNA werden in Grangeneuve einziehen, sobald Platz frei wird, namentlich nachdem die Berufsfachschule Soziales-Gesundheit ihre Räumlichkeiten in Grangeneuve verlassen hat.

Im Hinblick auf die physische Annäherung des LwA und Grangeneuve nutzt die ILFD die Gelegenheit, um mögliche Synergien zu prüfen und die Effizienz der Ämter, die Verwaltung von bereichsübergreifenden Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Berufsleuten zu optimieren. Diese Analyse wird im Januar 2020 aufgenommen.

Teilweise Reorganisation von Grangeneuve
Nach der positiven Stellungnahme der Konsultativkommission von Grangeneuve hat die ILFD den Vorschlag einer Teilreorganisation des LIG validiert. Das Bildungszentrum für Naturberufe (BZNB) und das Bildungszentrum für Hauswirtschaft, Milch- und Lebensmitteltechnologie (BHML) werden zusammen eine Einheit bilden und so sämtliche in Grangeneuve angebotenen Ausbildungen bündeln. Daneben wird eine neue Einheit für den Lebensmittelbereich geschaffen, die das zukünftige Kompetenzzentrum für Rohmilch und Lebensmittel, die Lebensmitteltechnologiehalle, aber auch das freiburgische Agro-Lebensmittellabor und die Schulkäserei umfasst.

Mit dieser Reorganisation wird Grangeneuve über eine effizientere Organisation verfügen, um den kommenden Herausforderungen entgegenzutreten und die Entwicklung des Campus Grangeneuve zu fördern. Sie verbessert die bereichsübergreifende Zusammenarbeit am LIG und steht im Zeichen der Strategie des Staatsrats für den Lebensmittelsektor. 

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