Es gibt etliche Kinder, deren Entwicklung aufgrund verschiedener Schwierigkeiten gefährdet ist.

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Dabei handelt es sich etwa um:
  • Probleme familiärer, erzieherischer Art, Beziehungsprobleme;
  • Verhaltensprobleme in der Schule oder im Berufsumfeld;
  • Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuelle Ausbeutung;
  • Probleme im Zusammenhang mit Trennung oder Scheidung der Eltern;
  • Miterleben von Gewalt in Ehe und Partnerschaft;
  • Probleme mit der Wahrnehmung des Besuchsrecht.
Wie schützen?
  • Kontaktnahme mit dem Bereitschaftsdienst des JA. Im Gespräch mit Fachpersonen für Kinderschutz des Teams Intake können Lösungen für die jeweiligen Schwierigkeiten gesucht werden;
  • Kontaktnahme mit der Opferberatungsstelle bei Verdacht auf Misshandlung von Kindern und wenn Kinder Opfer einer Straftat geworden sind;
  • Meldung beim Friedensgericht (Kinderschutzbehörde), wenn eine minderjährige Person hilfsbedürftig erscheint (Art. 443 Abs. 1 ZGB);
  • Verzeigung bei der Staatsanwaltschaft oder beim Jugendstrafgericht des Kantons Freiburg von Situationen mit erheblichem Verdacht auf Missbrauch oder Misshandlung von Kindern.

Dadurch profitiert das Kind:

  • von einer sozialpädagogischen Betreuung wie z. B. einer kurzzeitigen Betreuung ohne offiziellen Auftrag durch das Jugendamt oder anderen Arten von sozialpädagogischer Betreuung durch verschiedene Dienste;
  • von einer Hilfe im Sinne des OHG;
  • von zivil- oder strafrechtlichen Schutzmassnahmen.

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