Malaria ist eine parasitäre Infektionskrankheit, die in den Endemiegebieten von einer Mücke übertragen wird (weibliche Anopheles-Mücke). Diese Mücken stechen vorwiegend abends und nachts. Malaria ist in weiten Gebieten Afrikas, Zentral- und Südamerikas, sowie Asien und Ozeanien verbreitet. Malaria tritt sehr unterschiedlich häufig auf, je nach Region und Saison. Malaria kann nicht vom Menschen übertragen werden. (Es besteht aber eine Ansteckungsgefahr über das Blut.)

Malaria tritt mit einem raschen Anstieg der Körpertemperatur, die oft 40° übersteigt auf und ist von Frösteln, Übelkeit und Kopfschmerzen begleitet. Nach einigen Stunden sinkt das Fieber wieder auf die normale Körpertemperatur ab. In der Regel treten nach 48 Stunden wieder dieselben Symptome auf. Eine Behandlung sollte unbedingt so rasch als möglich stattfinden.

Sollte sich das Reiseziel in einem Risikogebiet befinden, müssen drei Arten von Präventivmassnahmen getroffen werden:

  • Kampf gegen Mückenstiche
  • Medikamentöse Prophylaxe
  • Notfallbehandlung

Diese Präventivmassnahmen unterscheiden sich je nach Reise (Ziel, Dauer, Zeitraum, Aufenthaltsmodalitäten) und reisende Person (Alter, körperlicher Zustand, Krankheiten) und andererseits in Bezug auf die epidemiologische Entwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Krankheit. Sie müssen also vor jeder Reise reaktualisiert werden und es wird empfohlen den behandelnden Arzt oder ein Impfzentrum zu konsultieren.

Schützen Sie sich vor Mückenstichen am Abend und nachts (unabhängig davon, ob Sie eine Prophylaxebehandlung einnehmen oder mit einer Notfallbehandlung unterwegs sind) mit folgenden Mitteln:

  • Antimückenlotion auf den nicht abgedeckten Körperteilen
  • Langärmlige Oberteile und lange Hosen
  • Moskitonetze, wenn möglich mit Insektizid imprägniert

 

Ähnliche News