Zeitgenössische Architektur 1940 - 1993

Die Schweiz hat durch ihr Bildungswesen, ihre Theoretiker, ihre Bauten und durch die belebte Debatte in all ihren kulturellen Regionen, in der Westschweiz während der Zwischenkriegszeit, im Tessin während den 1960er-1970er Jahren, in der Deutschschweiz und in Graubünden ab 1980, eine wesentliche Rolle in der Architektur des 20. Jahrhunderts gespielt. Die Freiburger Architekten haben sich von diesen verschiedenen Empfindlichkeiten inspirieren lassen. 1990 wurde durch Staatsratsbeschluss die Kommission für das Verzeichnis der zeitgenössischen Architektur eingesetzt, mit dem Ziel, «die Schaffung eines architektonischen Kulturerbes zu fördern». Nach der Publikation eines Berichts im Mai 1994, hat der Architekturhistoriker Christophe Allenspach diese Arbeit in Zusammenarbeit mit der Sektion Verzeichnis der unbeweglichen Kulturgüter fortgesetzt und sie 2018 mit einem Publikationsprojekt abgeschlossen.

Ausbildungszentrum der SBB in Löwenberg (Murten), 1978-1982, Fritz Haller, Alfons Barth und Hans Zaugg.
Ausbildungszentrum der SBB in Löwenberg (Murten), 1978-1982, Fritz Haller, Alfons Barth und Hans Zaugg. © Alle Rechte vorbehalten - SBC, Francesco Ragusa
Vergriffen

Dieses Werk präsentiert auf der Grundlage eines nach Gemeinden und Baudaten angeordneten Verzeichnisses von 550 Objekten 181 Bauten, die als charakteristische Vertreter der zeitgenössischen Architektur des Kantons Freiburg angesehen werden können.

Jedem Bauwerk sind zwei Seiten gewidmet. Die erste Seite enthält eine Auswahl von Plänen und Fotografien, die zweite eine zweisprachige Beschreibung und Würdigung; Texte, die mehrheitlich von Christoph Allenspach verfasst wurden.

Die Veröffentlichung wird durch ein Architekten- und ein Gemeinderegister abgeschlossen.

Kommission für das Verzeichnis der zeitgenössischen Architektur [Redaktion Christoph Allenspach], Verzeichnis zeitgenössischer Architektur. Zeitgenössische Architektur 1940 – 1993, Freiburg 1994, 339 S., zahlreiche Abb.

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