Es ist wichtig, dass die Person, die bei der zuständigen Behörde ein Baugesuch einreichen will, überprüft, ob die Anforderungen der Tierschutzgesetzgebung eingehalten werden.

Das Photo zeigt eine kaputte Scheibe eines Stalls
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Entsprechen Ihre Pläne den Anforderungen der Tierschutzgesetzgebung?

Vor dem Einreichen des Baugesuchs beim Bau-und Raumplanungsamt wäre es empfehlenswert, das Einhalten der Tierschutzgesetzgebung zu überprüfen. Dabei ist die Bundesgesetzgebung (Tierschutzgesetz, Tierschutzverordnung inkl. Anhänge und die Verordnungen des Bundesamtes des Veterinärwesens) sowie die Fachdokumentation der Forschungsanstalt ART zu berücksichtigen.  

Sind die unterbreiteten Pläne verständlich und detailliert genug ?

Idealerweise ist der Masstab der Pläne 1:100. Die auf dem Plan angegebenen Massangaben müssen eine vollständige Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften ermöglichen (zur Information: mit wenigen Ausnahmen handelt es sich bei den Abmessungen um lichte Masse und nicht um Achsmasse). In speziellen Situationen kann es für das Verständnis des Projektes von Vorteil sein, zusätzliche Angaben beizufügen. Dies kann auf dem Plan oder in einem separaten Dokument erfolgen. Das Gesuch kann dann umso schneller und einfacher begutachtet werden.

Zur Information: alle Klauentierhaltungen müssen dem Landwirtschaftsamt gemeldet werden.

Anforderungen für die Haltung lebender Tiere

Die Haltung lebender Tiere muss gewissen Anforderungen in Bezug auf die Einrichtungen, die Besatzungsdichte sowie der Abmessungen genügen. Diese Anforderungen werden in folgenden Dokumenten festgelegt: 

  • Tierschutzgesetzgebung (Tierschutzgesetz- und Verordnung);
  • Verordnung des BLV über die Haltung von Nutztieren und Haustieren;
  • Dokument der Forschungsanstalt Reckenholz-Tänikon (ART) über die Abmessungen für Aufstallungssysteme.

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