Die Kontrolle des Tierverkehrs dient einerseits der Vorsorge und der Bekämpfung von Tierseuchen. Andererseits ist sie eine Bedingung sine qua non für den Zugang von Schweizer Produkten tierischer Herkunft zum internationalen Handel.

das Photo zeigt Kühe vor einer Alphütte
Sömmerung © Alle Rechte vorbehalten - Pixabay/CCO
Registrierungpflicht

Klauentiere, Pferde, Geflügel, Bienenstände und Fischhaltungen unterliegen der obligatorischen Registrierungspflicht.
 

Kontrolle des Tierverkehrs

Das Grundprinzip ist, dass alle Betriebe mit Nutztieren (Klauentiere, Pferde, Bienen, Fische und Geflügel) bei der Tierverkehrsdatenbank (TVD, www.agate.ch) registriert sein müssen. Tierhalter von Klauentieren haben für jede Tierhaltung ein Verzeichnis der vorhandenen Tiere zu führen und jedes Tier muss individuell gekennzeichnet sein.

Jede Verstellung eines Tiers von einem Betrieb zum einem anderen, von seiner Geburt an bis zur Schlachtung oder seinem Tod, muss dort registriert werden. Dies garantiert die Rückverfolgbarkeit der Bewegungen, vom Stall bis zum Tisch, und erhöht auf diese Weise das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten.
 

Sömmerung

Bei der Sömmerung werden Tiere aus verschiedenen Betrieben zusammengebracht. Um die möglichen Gefahren für die Verbreitung von Krankheiten zu vermindern, erlassen die Kantone seuchenpolizeiliche Vorschriften zur Sömmerung. Über den externen Link "Verordnung über die Sömmerungsbedingungen" gelangen Sie direkt zum entsprechenden Text.

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