Unter Erosion sind die Abnutzung und Veränderung zu verstehen, die durch Wasser und Wind landwirtschaftlichen Grundstücken zugefügt werden und die zu einem Verlust an Boden führen.

Erosion
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Um effizient gegen die Erosion durch Wasser auf ackerbaulich genutzten Böden vorzugehen, wurde im Kanton Freiburg ein Erosionsprojekt geschaffen.

Am 27. Februar 2007 hat der Staatsrat eine Arbeitsgruppe "Erosion“ ernannt. Sie setzt sich aus dem Amt für Landwirtschaft (LwA), dem Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve (LIG), dem Amt für Umwelt (AfU), einem Vertreter der Freiburgischen Vereinigung der umwelt- und tiergerecht produzierenden Landwirte (FIPO) und 4 Vertretern des Freiburger Bauernverbands (FBV) zusammen.

Das Erosionsprojekt stützt sich auf die folgenden drei Pfeiler:

  • die Regelung des Ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN) (Technische Regeln 5.2,),
  • die Verordnung vom 1. Juli 1998 über Belastungen des Bodens (Art. 6 VBBo),
  • die Grundsätze des Bodenschutzes im Kanton Freiburg.

Zielsetzungen:

  • Erosionsvorbeugung und Verringerung der regelmässig von Erosion betroffenen Parzellen im ganzen Kanton Freiburg,
  • Senkung der Kosten der durch Erosion entstandenen Schäden an Grundstücken und öffentlichen und privaten Werken,
  • Bestimmung der Parzellen, die bei der Gewährung von kantonalen Beiträgen für die Direktsaat Vorrang haben,
  • Verbesserung des Kenntnisstandes über die Erosion auf landwirtschaftlichen Böden,
  • Verbesserung der Qualität oberirdischer Gewässer (Phosphor, Pflanzenschutzmittel, Nitrate).

Umsetzung:

  • Beratung der Landwirte über Massnahmen zur Erosionsvorbeugung, damit die ÖLN-Vorschriften eingehalten werden können,
  • Entwicklung eines Systems zur Kontrolle und Kartierung der Erosion, damit die von Erosion betroffenen Parzellen bestimmt werden können,
  • Parzellen, die regelmässig Erosionsprobleme aufweisen, haben im Programm « Pflugloser Anbau » Priorität.

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