63'500 Personen besuchten die Ausstellung Rhinostar im Naturhistorischen Museum Freiburg

12. September 2018 -13h39

Die Ausstellung Rhinostar im Naturhistorischen Museum Freiburg (NHMF) ist am 26. August 2018 zu Ende gegangen. Innerhalb von 10 Monaten versammelte die Ausstellung 63‘500 Besucherinnen und Besucher um ein Hauptobjekt der Museumssammlung: das Präparat eines im Jahre 2016 restaurierten Indischen Nashorns aus dem 19. Jahrhundert.

Rhinostar
Rhinostar © Tous droits réservés - Charlotte Walker

Neben diesem historischen und emblematischen Stück werden sich die Besuchenden vor allem an das von Malkünstlern aus Südindien im Bollywood-Stil gestaltete Ausstellungsdekor erinnern. Dank der grosszügigen Unterstützung durch die Vereinigung der Freunde des Naturhistorischen Museums konnten diese Künstler nach Freiburg eingeladen und damit beauftragt werden, die verschiedenen Themenbereiche der Ausstellung grossformatig mit Pinsel und Farbe zu illustrieren.

Die Ausstellung erzählte die Geschichte verschiedener als Jahrmarkt- und Zirkustiere dienender Nashörner, zu einer Zeit, als ihre Vorführung in Europa eine wahre Sensation darstellte. Weitere wichtige Themen waren die Biologie und die Gefährdung der Nashörner sowie die Bemühungen zu ihrem Schutz und Erhalt.

Die Ausstellung wurde von einer Spendenkampagne begleitet. Die Besuchenden wurden dazu eingeladen, Stücke eines lebensgroßen Holznashorns zu kaufen. Diese Aktion erbrachte 1150 Franken, die vollständig der Rhino Protection Unit in Indonesien zugutekommen werden. Diese Organisation hat sich dem Schutz des Sumatra-Nashorns verschrieben, einer Art, von der nur noch um die 70 Individuen existieren und die akut vom Aussterben bedroht ist.

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