Rechte und Pflichten der Hundehalter.
Jeder Hund muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet und angemeldet werden und der Besitz ist der Steuer unterworfen

Gruppenphoto verschiedener Rassen
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1. Gesetzliche Grundlagen

  • Tierseuchengesetz (TSG; RSF 916.40)
  • Tierseuchenverordnung (TSV; RSF 916.401)
  • Gesetz vom 2. November 2006 über die Hundehaltung (HHG; SGF 725.3)
  • Reglement vom 11. März 2008 über die Hundehaltung (HHR ; SGF 725.31)

 

2. Kennzeichnung, Registrierung und Aktualisierung der Daten 

Das Veterinäramt hat allgemeine Informationen erlassen; zum Herunterladen klicken Sie hier.

Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (026 305 80 60), oder konsultieren Sie die Internet-Seite.


3. Gebühren

Jede und jeder ordentlich auf dem Gebiet des Kantons Freiburg wohnhafte Hundehalterin  und -halter muss eine kantonale Hundegebühr von CHF 100.-- pro Hund entrichten. Zusätzlich wird ein Betrag von CHF. 5.-- erhoben, welche die Verwaltungsgebühr und den Prämienbeitrag an die Kollektivhaftpflichtversicherung einschliesst. Die Kollektivhaftpflichtversicherung deckt subsidiär Personen- und Sachschäden ab, die durch streunende oder nicht versicherte Hunde verursacht werden.

Da nur eine sehr geringe Anzahl von Züchterinnen und Züchtern und Händlerinnen und Händlern von einem Hundehandelspatent betroffen sind, ist dieses aufgehoben.

Ab dem Jahr 2017 werden auf kantonaler Ebene Steuern für Hunde erst ab dem Alter von 6 Monaten und nicht mehr ab 3 Monaten erhoben; dies um Züchterinnen und Züchter finanziell zu entlasten.

Die kantonale Steuer und die Verwaltungsgebühr müssen innert 30 Tagen ab Rechnungs-stellung bezahlt werden. Gleichzeitig mit der Rechnung wird den Hundehalterinnen und -haltern ein Steuernachweis zugestellt (anstelle der Hundemarke, welche seit 2008 aufgehoben ist).

Gegen die Rechnung für die kantonale Steuer kann bei der Behörde Einsprache erhoben werden, welche die angefochtene Verfügung getroffen hat; in diesem Fall die Finanzdirektion.

Die Fälle der Steuerbefreiungen unterstehen den Weisungen, welche in den Art. 47 HGG und Art. 55 f HHR enthalten sind.

Eine mögliche Gemeindesteuer bleibt vorbehalten.


4. Zuständige Behörden

Die Besteuerung der Hunde untersteht der Finanzverwaltung, vertreten durch den kantonalen Finanzdienst.

Die Datenverarbeitung der Personen (Hundehalterin, -halter) in AMICUS untersteht den Gemeinden, allenfalls  den Oberämtern.

Die Hundehalterin, der -halter hat die Pflicht, die Aktualisierung der Hundedaten (Tod, Abtretung, Export ins Ausland, usw.) in ihrem/seinem AMICUS-Konto zu erfassen; Meldung an www.amicus.ch oder an Identitas AG (AMICUS), Stauffacherstrasse 130A, CH-3014 Bern, Tel. 0848 777 100, info@amicus.ch 

Die Kontrolle und die Anwendung der Gesetzgebung im Bereich der Hundehaltung unterstehen dem Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen LSVW.

nützliche Anschrift

Amt für Lebensmittelsichereit und Veterinäwesen
Impasse de la Colline 4
1762 Givisiez

Tel: 026 305 80 00
Fax: 026 305 80 09

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