Die Aufsichtsbehörde führt ein Register der Datensammlungen (Art. 19 ff. DSchG), das sämtliche Anmeldungen von Datensammlungen enthält, mit Ausnahme derjenigen der Gemeinden, die eine eigene Aufsichtsbehörde haben. Das Register der Datensammlungen und die Anmeldungen der Datensammlungen sind denn auch wichtige Werkzeuge für die verschiedenen Datenschutzpartner. Zunächst einmal zwingen sie die öffentlichen Organe dazu, ihren Bestand zu sichten, die Rechtmässigkeit der Erhebung und der Bekanntgabe, Fragen in Zusammenhang mit der Speicherung, der Aufbewahrung und der Sicherheit der Personendaten zu prüfen, und vermitteln ihnen einen Überblick über ihre Datensammlungen. Dann ermöglichen sie es den Einzelnen, Kenntnis vom Bestehen und von den Merkmalen der von den einzelnen Gemeinwesen geführten Datensammlungen zu nehmen, was es ihnen somit erlaubt, ihr Auskunftsrecht auszuüben. Schliesslich vermitteln sie der Aufsichtsbehörde auch Informationen für ihre gesetzlichen Aufgaben der Beratung, Kontrolle und Aufsicht.

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