Alpa Mili: Schifffahrts-, Fischerei- und Badeverbot

9. August 2018 -16h45

Aufgrund der Helikopterflüge der Schweizer Armee zur Wasserversorgung von Alpbetrieben auf Antrag des Kantons Freiburg sind die Schifffahrt, die Fischerei und das Baden in zwei Zonen des Greyerzersees und des Montsalvens-Sees verboten. Dieser Beschluss wurde am 8. August 2018 vom Oberamtmann des Greyerzbezirks getroffen und allen betroffenen Gemeinden mitgeteilt.

Wassertransport per Helikopter
Operation Alpa Mili 2018 © Alle Rechte vorbehalten - HELIOS

Der Armeeeinsatz zur Wasserversorgung der Alpen, "ALPA MILI", auf Antrag des Kantons Freiburg, hat begonnen. Das Wasser wird im Greyerzersee und im Montsalvens-See entnommen. Aus Sicherheitsgründen hat der Oberamtmann des Greyerzbezirks beschlossen, ab sofort ein Schifffahrts-, Fischerei- und Badeverbot in zwei Sektoren dieser Seen (siehe beiliegende Karten) zu erlassen. Das Verbot basiert auf Angaben des Koordinationsstabs "HELIOS", der eingesetzt wurde, um die Entwicklung der Situation infolge der Hitzewelle, die gegenwärtig den Kanton und das ganze Land heimsucht, zu verfolgen.

Sämtliche betroffenen Gemeinden wurden bereits informiert. Das Verbot dauert so lange wie der Armeeeinsatz zur Wasserversorgung der Alpen, "ALPA MILI", d. h. mindestens eine und höchstens drei Wochen. Jeder Verstoss wird bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden verzeigt.

Verbotene Zonen

Ähnliche News