Umzug der Fahrenden von Hauterive: Einigung mit allen 19 Familien

1. Oktober 2010 -15h00

Alle Familien, die derzeit in Hauterive weilen, haben die von der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion vorgeschlagene Vereinbarung unterzeichnet. Auch die Familien, die sich zuerst gegen die Vereinbarung ausgesprochen hatten, änderten ihre Meinung und akzeptieren nun die vom Kanton vorgeschlagene Entschädigung. Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion begrüsst diesen Entscheid, dank dem nun der Umzug der Fahrenden von Hauterive einer definitiven Regelung zugeführt werden kann. Die Vorbereitungen für die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila können somit fristgerecht beginnen.

Die Familien, die die Vereinbarung für ihren Umzug im Gegensatz zur Mehrheit der Fahrenden von Hauterive am 10. September 2010 nicht unterzeichnen wollten, haben ihre Meinung geändert. Nachdem sie die Kündigung ihres Mietvertrags auf den 31. Dezember 2010 erhalten und einen Rechtsanwalt ihrer Wahl hinzugezogen haben, sind diese Familien nun mit der von der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion vorgeschlagenen Entschädigung einverstanden.

Somit wird der Kanton jeder Familie zwischen 7000 und 30 000 Franken in zwei Raten auszahlen: die erste Rate vor dem Umzug und die zweite, sobald sämtliche Einrichtungen weggeschafft wurden und der Standort La Pila wiederhergestellt ist. Die Familien haben sich verpflichtet, ihre Einrichtungen selber umzuziehen und den aktuellen Standort selber zu reinigen.

Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion begrüsst diese gütliche Einigung, dank dem nun der Umzug der Fahrenden von Hauterive ohne Beizug eines Gerichts einer definitiven Regelung zugeführt werden kann. Die Vorbereitungen für die Sanierung der ehemaligen Deponie La Pila können somit fristgerecht im Jahr 2011 beginnen.

Alle Mietverträge werden auf den 30. Juni 2011 aufgelöst. Für den neuen Standort wird ein neuer Mietvertrag aufgesetzt werden.
 

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