18. September 2018 -14h59

Einige Wochen nach Schulbeginn führt die Polizei und ihre Partner zum zweiten Mal in Folge die Kampagne « Zu Fuss zur Schule » durch. Im Vordergrund steht die Problematik der Eltern-Taxis, mit dem Ziel, die Schüler zu bewegen, den Schulweg eher zu Fuss statt als Mitfahrer in einem Auto zurückzulegen.

Inciter les enfants à aller à pied à l’école
Inciter les enfants à aller à pied à l’école © Tous droits réservés

Die, letztes Jahr von der Kantonspolizei Freiburg, unterstützt vom Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt, ins Leben gerufene Kampagne « Zu Fuss zur Schule », hat einerseits zum Ziel, die Erwachsenen auf die Problematik Eltern-Taxis anzusprechen, und andererseits die Vorzüge aufzuzeigen, sich zu Fuss statt mit dem Auto zur Schule zu begeben. Schon nur aus dem Grund, dass sich in Schulnähe viele Kinder aufhalten, sollte jeglicher überflüssige Verkehr in Schulnähe verhindert werden. Indem sie den Schulweg zu Fuss gehen, haben die Kinder die Möglichkeit, die Umgebung und die Gefahren des Strassenverkehrs in ihrem Rhythmus zu entdecken. So entwickeln sie sich zu verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern. Die aktive Mobilität ermöglicht zudem, sich körperlich zu betätigen und neue Freundschaften zu schliessen.

 

Die Koordination Pedibus Freiburg fördert mit Erfolg den Pedibus im Kanton Freiburg und trägt mit einem Rekord von 75 Linien im vergangenen Jahr dazu bei, die Anzahl Eltern-Taxis zu verringern. Pedibus ist ein Begleitsystem, dass Kinder in Begleitung eines Erwachsenen, zu Fuss zur Schule bringt. Dieses System ist einfach, sicher und gut für die Gesundheit der Kinder. Im Rahmen des internationalen Tages « Zu Fuss zur Schule » (Ref. Medienmitteilung «Feststimmung auf den Pedibus-Linien: eine sanftere, aktivere und fröhlichere Mobilität», die Sie ebenfalls heute Morgen erhalten werden), werden diese Woche auf bestimmten Pedibus-Linien verschiedene Aktivitäten stattfinden.

 

Für mehr Sicherheit auf dem Schulweg wird den Eltern empfohlen, den Vorzug zu Fuss, mit dem Pedibus oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu geben. Wenn das Auto unerlässlich ist, wird empfohlen, genügend Zeit einzuplanen, ausschliesslich die vorgesehenen Parkplätze zu benutzen, jegliche Manöver in Schulnähe zu vermeiden und mindestens ein Teilstück zu Fuss zu gehen. Wenn die Eltern mit dem guten Beispiel vorangehen, lernen die Kinder, sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten.

 

Weitere Infos : www.apied-alecole.ch

 

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