Die neue Schulbauernhof von Grangeneuve: ein exemplarisches Projekt nachhaltiger Entwicklung

Der neue Schulbauernhof ist innovativ, was die Konzeption und die Ausstattung betrifft, und wird aus wirtschaftlicher Sicht, aus der Sicht der Umwelt und der Gesellschaft einen Mehrwert darstellen.

Die neue Schulbauernhof von Grangeneuve: ein exemplarisches Projekt nachhaltiger Entwicklung
Die neue Schulbauernhof von Grangeneuve: ein exemplarisches Projekt nachhaltiger Entwicklung © Tous droits réservés - Chancellerie d'Etat Fribourg

Diese Infrastruktur, die ideal im Zentrum des aktuellen Campus angelegt ist, wird die Stellung von Grangeneuve als Kompetenzzentrum für alle Akteure, die in unserem Kanton und darüber hinaus im Lebensmittelsektor angesiedelt sind, stärken. Davon profitiert auch Freiburger Wirtschaft: Unterstützung für Unternehmen dank eines Expertinnen- und Expertennetzwerks, Entwicklung neuer Produkte, Partnerschaften und Zusammenarbeiten usw. Die Benutzerinnen und Benutzer werden ebenso von einer grosszügigen und hochwertigen Infrastruktur profitieren wie von innovativen technischen Optionen, die zu Arbeitserleichterungen beitragen. Das Projekt ist auch als Bildungsmassnahme gedacht, weil die Umgebungsarbeiten im Rahmen eines Schulprojekts vom Bereich Gartenbau ausgeführt werden.

Zudem wurde im Projekt dem Umweltschutz und der Energieautonomie ein grosses Gewicht beigemessen.

Das Gebäude wird kein Gelände in landwirtschaftlichen Gebieten beanspruchen und hohe Anforderungen und Bedingungen bei der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion und der Gebäudehülle erfüllen.

Grosse Jalousien werden entlang der ganzen Länge des Bauernhofs installiert: lichtdurchlässig, modular und die Luftzirkulation unterstützend, ermöglichen sie den Schutz der Räume, indem sie sich den meteorologischen Gegebenheiten anpassen, wodurch ein günstiges Klima gewährleistet ist.

Die Bedachung wird mit fotovoltaischen Pannels ausgestattet, die für den gesamten Campus Strom produzieren werden, und der Aufbau des Gebäudes mit einheimischen Holz ermöglicht eine lokale Produktion mit einer günstigen ökologischen und klimatischen Bilanz.

Das Gebäude wird an das Fernwärmenetz der SAIDEF angeschlossen, die sich ganz  in der Nähe  befindet. Ein Projekt zur Installation einer Biogasanlage, die der Weiterverwertung der biologischen Abfälle ermöglicht, ist ebenfalls vorgesehen. Und so dient das Projekt dazu, «auf innovative Weise Aspekte der Wirtschaftlichkeit und der Reduktion der Methanemissionen im Rahmen der Energiepolitik 2050 zu testen» merkt Jean-François Steiert an.

Der neue Schulbauernhof ermöglich eine räumliche Aufwertung durch einen öffentlichen Platz vor dem Ökonomiegebäude und die Neuordnung der Verkehrsströme, dies trägt zu einer Stärkung der örtlichen Qualität für den Empfang der urbanen Bevölkerung der Umgebung bei. Ein riesiges Zwischengeschoss ermöglicht es, den Bauernhof jederzeit zu entdecken und die Zugänglichkeit für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist garantiert.

Das Projekt respektiert das Wohlergehen der Studierenden ebenso wie auch der Personen, die daselbst arbeiten, aber auch der Besucherinnen und Besucher und dasjenige der Tiere.

Kontakt

Nachhaltige Entwicklung

Chorherrengasse 17
1701 Freiburg

T +41 26 305 49 12

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