Neugestaltung der Kantonsstrasse Marly-Freiburg zwischen der Pérolles-Brücke und der Kreuzung mit der Route de Grangette

16. Juni 2016 -09h45

Die Erneuerung der Kantonsstrasse Marly-Freiburg zwischen der Pérolles-Brücke und der Kreuzung mit der Route de la Grangette wird Ende Juni aufgelegt. Das Projekt wurde vom Staat Freiburg in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Marly erarbeitet. Es sieht den Bau von Busspuren, die Instandsetzung der Fahrbahn, die Schaffung eines Kreisels bei Les Rittes, die Strassenlärmsanierung sowie die Strassenrandgestaltung vor. Die Arbeiten werden veranschlagt, wenn die Hauptangebote bekannt sind. Sie sollen im Sommer 2018 beginnen und ein bisschen weniger als zwei Jahre dauern.

Die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs und die Erhöhung seines modalen Anteils ist eine der Massnahmen des Agglomerationsprogramms der zweiten Generation, die in dem der dritten Generation weitergeführt wird. Das Erneuerungsprojekt für die Kantonsstrasse zwischen Marly und Freiburg ist eine seiner grossen Anwendungen.
Dieses Projekt erstreckt sich über eine Länge von 960 m und berücksichtigt den geplanten Bau des Quartiers Parc des Falaises und des Marly Innovation Center. Der Busverkehr wird durch den Bau von Abschnitten mit separaten Busspuren beschleunigt. Zwei Radstreifen und zwei Trottoirs von je 2,5 m werden realisiert und mit bepflanzten Bänken abgetrennt. Die Fahrbahn wird komplett erneuert und neu 12,25 m breit sein. Die heutige Kreuzung Les Rittes wird mit einem Kreisel ersetzt und rund um die Kreuzungen und Fussgängerstreifen sowie entlang der Böschungen werden Bäume gepflanzt.
Die Kantonsstrasse wird ebenfalls saniert, um sie den Anforderungen der Lärmschutzverordnung (LSV) anzupassen. Am Anfang der Pérolles-Brücke wird eine 85 m lange Lärmschutzwand gebaut und die gesamte Fahrbahn mit einem schallschluckenden Belag ausgestattet.
Die Auflage des Projekts ist für Ende Juni vorgesehen. Die Arbeiten werden nach Erhalt der Angebote veranschlagt und können in der Folge in Form eines Kreditantrags dem Grossen Rat, der Agglomeration Freiburg und dem Generalrat unterbreitet werden. Die Kosten werden gemäss den geltenden Rechtsgrundlagen zwischen dem Staat Freiburg und der Gemeinde Marly aufgeteilt. Einige dieser Arbeiten werden als Massnahme des Agglomerationsprogramms der zweiten Generation vom eidgenössischen Infrastrukturfonds mitfinanziert. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2018. Ihre Dauer wird auf etwas mehr als zwei Jahre geschätzt.
Ergänzend sieht die Stadt Freiburg, die über eine Kompetenzdelegation für auf ihrem Gebiet durchgeführte Projekte verfügt, für den Abschnitt zwischen der Pérolles-Brücke und der Hochschule für Technik ebenfalls Instandhaltungsarbeiten vor.
 

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