Die prospektiven Analysen für die Planung des Sektors Chamblioux–Bertigny haben mit dem offiziellen Start des Studienauftrags begonnen

18. Juli 2019 -08h41

Am 5. Juli 2019 wurde der Wettbewerb «Masterplan Chamblioux–Bertigny, Studienauftrag» auf der Internetplattform für öffentliche Aufträge (www.simap.ch) veröffentlicht. Im Rahmen dieses Auftrags können interdisziplinäre Teams mit Fachpersonen in den Bereichen Stadtplanung, Mobilität, Umwelt und Architektur ihr Dossier bis am 21. August 2019 einreichen. Im Anschluss daran wird ein Beurteilungsgremium 4 bis 9 Teams für den Studienauftrag, der von Mitte September 2019 bis Februar 2020 dauern wird, auswählen.

Projekt Chamblioux-Bertigny
Projekt Chamblioux-Bertigny © Tous droits réservés

Nachdem der Grosse Rat im vergangenen Mai das Dekret über einen Studienkredit für die städtebauliche Entwicklung im Sektor Chamblioux–Bertigny angenommen hat, nimmt das Projekt mit der Ausschreibung für den Wettbewerb «Masterplan Chamblioux–Bertigny, Studienauftrag» nun Fahrt auf. Das detaillierte und erschöpfende Pflichtenheft wurde vom Büro Urbaplan verfasst und steht auf SIMAP zur Verfügung. Es ist das Resultat eines breit angelegten partizipativen Vorgehens mit allen Partnern des Projekts und legt die Themen fest, für welche die Bewerber Vorschläge ausarbeiten müssen; zu diesen Themen gehören namentlich Landschaft, nachhaltige Entwicklung, Stadtplanung, Mischnutzung und Mobilität vor dem Hintergrund der bedeutenden Entwicklungen bei den Transportmitteln.

Ziel dieser Phase ist die Definition einer Vision für einen neuen urbanen Pol und die Festlegung eines Leitbilds; diese werden nicht gestützt auf ein Siegerprojekt entwickelt werden, sondern gestützt auf eine Kombination der zweckmässigsten Vorschläge. Auf dieser Grundlage soll dann ein Masterplan und ein Aktionsplan verfasst werden, die nach der Verwirklichung der Autobahnüberdeckung und für die kommenden Jahrzehnte als Rahmen für die Planung und eine kohärente Raumplanung im gesamten Sektor dienen sollen.

An diesem Verfahren können Büros und Unternehmen teilnehmen, die in der Schweiz, in der Europäischen Union oder in einem Gegenrecht gewährenden Vertragsstaat des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen niedergelassen sind.

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