Die gymnasiale Maturitätsbildung wird an den drei Kollegien der Stadt Freiburg (St. Michael, Heilig Kreuz und Gambach) sowie am Kollegium des Südens in Bulle und am Interkantonalen Gymnasium der Region Broye (GYB) in Payerne angeboten. Sie dauert vier Jahre und führt zur gymnasialen Maturität (Maturazeugnis).

Chance und Herausforderung

Das Hauptziel der Matura besteht darin, die Schülerinnen und Schüler auf das Universitätsstudium an einer beliebigen Fakultät oder auf eine höhere Ausbildung vorzubereiten. Auf dem Weg zur Matura erweitern die Studierenden ihre intellektuellen Fähigkeiten und erwerben eine vertiefte Allgemeinbildung in mehreren Bereichen. Ihre Neugier und ihre künstlerische Sensibilität werden gefördert. Gleichzeitig entwickeln sie sich während der Gymnasialausbildung zu offenen, eigenständigen Persönlichkeiten, die künftige Aufgaben in Studium und Beruf voller Zuversicht angehen.

Was bedeutet «Maturität»?

Der von den Kollegien ausgehändigte Maturitätsausweis wird vom Bund anerkannt und bestätigt, dass seine Inhaberin oder sein Inhaber zu höheren Studien fähig ist. Er öffnet die Türen zu den eidgenössischen technischen Hochschulen und zu den kantonalen Universitäten.

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die gymnasiale Bildung hohe Anforderungen. Im Wesentlichen sollen die Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zu ihrer "Maturität" folgende Qualifikationen erwerben:

  • die Fähigkeit, sich in der heutigen Welt zu bewähren und voranzukommen;
  • die Fähigkeit, eigenständig denken, handeln und sich in das komplexe Gesellschaftsgefüge eingliedern zu können;
  • eine solide und ausgewogene Allgemeinbildung, um verschiedenste Probleme zu erfassen und sie mit Intelligenz, Sensibilität, Kreativität, moralischem Bewusstsein und Mut anzugehen;
  • die Fähigkeit, dank guten Arbeitsmethoden schnell das eigene Wissen und Können zu vergrössern, um sich an neue Anforderungen anzupassen.
Studienplan

Damit eine breite und solide Allgemeinbildung gewährleistet ist, werden für die gymnasiale Matura 12 Grundlagenfächer vorgeschrieben.

Die Schülerinnen und Schüler wählen je nach Neigung, Interesse und Bedürfnis zwei Vertiefungsfächer (ein Schwerpunkt- und ein Ergänzungsfach). Das Schwerpunktfach legt die grundsätzliche Ausrichtung fest, welche sie der eigenen Mittelschulbildung geben möchten; das Ergänzungsfach kann diese Ausrichtung verstärken oder aber ein Gegengewicht dazu schaffen.

Zudem verfassen alle Schülerinnen und Schüler selbstständig eine Maturaarbeit, die sich aus einer schriftlichen und einer mündlichen Präsentation zusammensetzt.

Neue Stundentafel (ab Schulbeginn 2020)

Mit der Einführung von Informatik als Grundfach, wurde die Stundentafel angepasst. Die Auswertung der eingegangenen Vernehmlassungsantworten ermöglichte es, ein geeignetes Ausbildungsprogramm aufzustellen. Genauere Informationen finden sich nachfolgend:

Entscheidung der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (Brief)

Neue Stundentafel

Lehrpläne

Rahmenlehrpläne

Gesetze, Verordnungen und Richtlinien S2

Link zu den Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien S2

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