Universität Freiburg erhält einen Nationalen Forschungsschwerpunkt im Bereich der intelligenten Materialien

17. Dezember 2013 -15h30

Der Staatsrat freut sich über den Erfolg der Universität Freiburg bei der Zuteilung der neuen Reihe von Nationalen Forschungsschwerpunkten. Nach einem Evaluationsverfahren von fast zwei Jahren Dauer hat der Bund beschlossen, 8 neue Forschungsscherpunkte zu unterstützen, darunter das von Prof. Christoph Weder, dem Direktor des Adolphe Merkle Instituts, geleitete Forschungszentrum im Bereich der bio-inspirierten, auf externe Anregungen reagierenden Materialien. 

Die Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS), ein Programm des Schweizerischen Nationalfonds, fördern langfristig angelegte Forschungsvorhaben zu Themen von strategischer Bedeutung für die Zukunft des Landes. Bisher war die Universität Freiburg an mehreren NFS beteiligt, ohne jedoch die Leitung eines solchen Programms zu übernehmen. Der Entscheid für das Projekt des Adolphe Merkle Instituts ist eine Anerkennung der Stellung der Universität Freiburg in der nationalen und internatio-nalen Wissenschaftslandschaft. Darüber hinaus bestätig er den Erfolg eines Universitätsinstituts, das dank der ausserordentlichen Schenkung seines weitblickenden Mäzens Dr. Adolphe Merkle entstan-den ist. Fast genau sechs Jahre sind seit Bekanntgabe dieser Schenkung verstrichen. 

Der Staatsrat würdigte damals den Willen des Stifters, beträchtliche Mittel in einen zukunftsträchti-gen Bereich zu investieren und so die Entwicklung der Materialforschung zu fördern, die bereits zur den Kernkompetenzen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg gehört. Der Kanton verpflichtete sich, zum Gelingen dieses Projekts beizutragen und dazu das Ge-bäude der ehemaligen Klinik Garcia zu erwerben und die Umbau- und Renovierungsarbeiten zu übernehmen. Diese Arbeiten sind derzeit noch in Gang. Der Kanton Freiburg wird dem Adolphe Merkle Institut demnächst ein modernes, leistungsfähiges Arbeitsumfeld anbieten. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe der Räumlichkeiten der übrigen Forschungsgruppen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, die ebenfalls am NFS beteiligt sind.

Der Nationale Forschungsschwerpunkt legt zudem sehr viel Wert auf die Nutzung von Forschungs-ergebnissen und leistet damit einen Beitrag zur Innovationspolitik des Staatsrats.

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