Freiburger Konjunkturspiegel: Der Aufschwung lässt noch auf sich warten

31. August 2012 -12h00

Angesichts der ermutigenden Aussichten der Unternehmer im April war im zweiten Quartal mit einer deutlichen Besserung der Freiburger Konjunktur zu rechnen. Doch enttäuschenderweise hat sich der Geschäftsgang im Juli kaum gegenüber jenem zu Beginn des Frühlings verbessert. Laut KOF-Umfragen hat der Geschäftsgang in sämtlichen Branchen, mit Ausnahme des Einzelhandels, Mühe abzuheben.

Wie auf Weltwirtschaftsebene scheint der Aufschwung äusserst heikel, insbesondere da die Aussichten in den befragten Unternehmen - abgesehen vom Einzelhandel und dem chemischen Gewerbe - weit düsterer sind als vor drei Monaten. Zwar zählen die Ausfuhren, die Rekord um Rekord brechen, zu den günstigen Indikatoren, aber man darf dabei nicht vergessen, dass es sich dabei hauptsächlich um Uhrenerzeugnisse handelt, die gegenwärtig 2/3 des Exportumsatzes ausmachen, während in den übrigen Produktgruppen grössere Absatzschwierigkeiten herrschen.

Zufrieden gibt man sich auch auf dem Arbeitsmarkt, denn zum dritten Mal meldet das Amt für den Arbeitsmarkt eine Arbeitslosenquote, die sich auf 2,1% stabilisiert hat.

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- Geschäftsgang in der Industrie - Aussenhandel
- Beschäftigung - Arbeitslosigkeit
- Bautätigkeit - Immobilienverkäufe

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