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Conjoncture fribourgeoise
Conjoncture fribourgeoise © Tous droits réservés

Jahreswachstumsprognosen zum realen BIP gemäss verschiedenen Instituten

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In der Schweiz wird das BIP jedes Jahr vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnet und alle drei Monate vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) geschätzt. Abgesehen davon erstellen gewisse Institute wie die KOF oder BAK Basel und gewisse Grossbanken regelmässig (meistens vierteljährlich) Schätzungen für die jüngsten Jahre, für die noch keine offiziellen Zahlen vorliegen, bzw. für die kommenden ein bis zwei Jahre

Prognosen für das Freiburger BIP

Für 2018:

  • 2,4% (Datum der Prognose November 2018)
  • 2,3% (Datum der Prognose November 2017)

Für 2019: 

  • 1,9% (Datum der Prognose November 2018)

Quelle: Institut Créa d'économie appliquée de la Faculté HEC de l'Université de Lausanne

 

Prognosen für das Schweizer BIP

 

  

Erklärungen
  • Wer berechnet das BIP? Und wie? Das BIP der Schweiz wird jedes Jahr vom Bundesamt für Statistik berechnet. Dieser zusammenfassende Wert beruht in erster Linie auf der Wertschöpfungsstatistik, welche von den Buchhaltungsresultaten einer Stichprobe von Unternehmen ausgeht, und den Beschäftigungsstatistiken. Das BFS macht keine Prognosen. Die ersten Schätzungen des BFS werden im August des folgenden Jahres veröffentlicht, die detaillierten Ergebnisse im Juni des übernächsten Jahres. Abgesehen davon wird das BIP jedes Quartal vom Seco geschätzt.
  • Wie werden die Prognosen erstellt? Jedes Institut hütet seine Geheimnisse mehr oder weniger eifersüchtig. In der Regel liefern ökonometrische Modelle, deren Parameter gemäss den Werten von Frühindikatoren angepasst werden, die Prognosen.
  • Wie werden regionale BIPs wie z. B. das des Kantons Freiburg berechnet? Die kantonalen BIPs werden vom BFS gemäss einer teilweisen "Bottom up"-Methode erstellt, d. h., dass sie zum Teil anhand kantonaler statistischen Angaben berechnet werden, so nahe wie möglich an der Methode, die zur Bestimmung des nationalen BIP verwendet wird. Das BFS veröffentlicht diese Zahlen jährlich, zirka 18 Monate nach Ablauf des Referenzjahres. Sobald die BIPs des BFS zur Verfügung stehen, passen die anderen Institute ihre Schätzungen generell an die Ergebnisse des BFS an. Die Aussichten zu den jüngsten Jahren und zur Zukunft sind den Prognoseinstituten vorbehalten. Diese benutzen "Top down"-Methoden, welche darin bestehen, eine gesamtschweizerische Schätzung Branche für Branche gemäss Kriterien wie Beschäftigung und Löhnen auf die Kantone zu verteilen. Die Einzelheiten des Fabrikationsrezepts sind von Institut zu Institut verschieden und in der Regel streng geheim.

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