Regionalpolitik: Unterstützung von Energieprojekten

21. Dezember 2009 -09h00

Die Neue Regionalpolitik (NRP) unterstützt die Entwicklung neuer Energien und der industriellen Ökologie im Kanton Freiburg. Der Kanton hat jetzt die Bedingungen festgelegt, nach denen Finanzhilfen für Projekte gewährt werden können, die in diese beiden Bereiche fallen. Interessierte Personen und Organisationen werden eingeladen, ihre Projekte einzureichen.

Förderung der Innovation in den Regionen und Stärkung der kantonalen Wirtschaft unter Wahrung einer nachhaltigen Entwicklung: Dies sind die Ziele, die der Kanton Freiburg mit seinem Umsetzungsprogramm zur Neuen Regionalpolitik (NRP) verfolgt. So steht im Rahmen der NRP bis Ende 2011 ein Betrag von 900'000 Franken für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und der industriellen Ökologie im Kanton zur Verfügung. Dabei können zwei Arten von Projekten in den Genuss von NRP-Förderbeiträgen des Kantons gelangen.
 
Lancierung von innovativen Projekten
Die NRP unterstützt einerseits innovative Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien oder der industriellen Ökologie, die einen Vorbildcharakter für den ganzen Kanton haben, aber nicht in den Genuss von Finanzhilfen gemäss Energiegesetzgebung kommen können. So könnten etwa Pilotprojekte zur Wärmeerzeugung oder zur Verbesserung der Energieeffizienz unterstützt werden. Die Finanzhilfen können bis zu 50% der anrechenbaren Kosten, höchstens jedoch 150'000 Franken pro Projekt betragen.
 
Förderung von Anmeldungen beim Bundesprogramm Swissgrid
Die NRP fördert ausserdem die Entwicklung von Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien, welche eine Anmeldung zum Bundesprogramm Swissgrid beabsichtigen. Dank der kostendeckenden Einspeisevergütung des erzeugten Stroms gewährleistet Swissgrid die Rentabilität der unterstützten Projekte und ist somit das wichtigste Instrument der Schweiz zur Entwicklung der erneuerbaren Energien. Um die Teilnahme am Bundesprogramm zu fördern, kann die NRP Beiträge an die Studienkosten für die Vorbereitung derartiger Projekte leisten. Die Beiträge erfolgen in Form von zinslosen, rückzahlbaren Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren und können bis zu 50% der anrechenbaren Kosten, höchstens jedoch 40'000 Franken pro Projekt betragen. Falls Swissgrid schliesslich die Anmeldung des Projekts ablehnt, wird keine Rückzahlung der geleisteten NRP-Förderbeiträge verlangt.

Die NRP wird von der Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg in enger Zusammenarbeit mit dem Verein der Freiburger Regionen INNOREG FR umgesetzt. Der Koordinator von INNOREG FR, Alain Lunghi, hat seine Tätigkeit am 1. November 2009 aufgenommen und steht interessierten Personen und Organisationen für weitere Informationen zur NRP oder für Unterstützung bei der Erstellung eines Antragsdossiers zur Verfügung. Für Auskünfte über die Regionalpolitik des Kantons Freiburg kann auch die Wirtschaftsförderung kontaktiert werden.

Zum Thema Neue Regionalpolitik (NRP)
Die Neue Regionalpolitik hat hauptsächlich zum Ziel, den Innovationsgeist, die Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Regionen zu stärken, um dort Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Die Wirtschaftsförderung hat die Aufgabe, die neue Regionalpolitik im Kanton Freiburg umzusetzen.
Der Kanton Freiburg verfügt für den Zeitraum 2008-2011 insgesamt über 34,1 Millionen Franken. Für weitere Informationen: www.regionalinnovation.ch
 
                                
 

 

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