Wohnforum 2017: Toolkit für das Wohnen. Referate rund um die Anpassung des bestehenden Wohnraums, insbesondere für ältere Menschen, und die Massnahmen, welche auf Gemeindeebene ergriffen werden können, um ein bedarfsgerechtes Wohnungsangebot zu fördern.

Wohnforum 2017

Das Freiburger Wohnforum 2017 beschäftigte sich mit zwei aktuellen Themenbereichen: die Anpassung des bestehenden Wohnraums, insbesondere für ältere Menschen, und die Massnahmen, welche auf Gemeindeebene ergriffen werden können, um ein den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung entsprechendes Wohnungsangebot zu fördern.

Am 22. September 2017 nahmen am Kollegium Gambach mehr als 210 Personen an der zweiten Auflage des Wohnforums teil. Dieses wurde durch die Volkswirtschaftsdirektion (VWD), die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) und die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) gemeinsam organisiert.

Im Sommer 2017 wurden verschiedene Workshops mit Architektinnen und Architekten und Gemeinden organisiert, deren Resultate am Wohnforum vorgestellt wurden. Weitere Themen, wie die Schaffung eines Freiburger Wohn- und Immobilienobservatoriums und der Zugang zum Wohnungsangebot, wurden ebenfalls in das diesjährige Programm eingefügt.   

Das Publikum setzte sich aus Personen aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Mit dabei waren insbesondere 40 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die 26 Gemeinden vertraten, sowie Immobilienexpertinnen und -experten, Vertreterinnen und Vertreter des Staates und verschiedener Verbände, aber auch zahlreiche Personen, für die die verschiedenen Aspekte des Wohnens, und ganz besonders der Einbezug der älteren Menschen, wichtig sind.

Die Ergebnisse der im Rahmen des Wohnforums ausgeführten Arbeiten werden in ein «Freiburger Toolkit für das Wohnen» integriert werden, das den Gemeinden und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden soll. Dieses Toolkit wird es einerseits den Gemeinden ermöglichen, von verschiedenen Erfahrungen auf kommunaler Ebene zu profitieren und über Instrumente für die Entwicklung von Projekten zu verfügen. Andererseits liefert es der Freiburger Bevölkerung die notwendigen Informationen, um den bestehenden Wohnraum anzupassen und sicherer zu gestalten. Diese Idee überzeugte die Teilnehmer/innen des Wohnforums und unsere Aufgabe besteht nun darin, sie zu entwickeln und umzusetzen.

Das Datum für das nächste Wohnforum wurde auf den 11. Oktober 2019 festgelegt, damit genügend Zeit bleibt, diese verschiedenen Instrumente zu entwickeln und um die konkreten Ergebnisse des diesjährigen Wohnforums aufmerksam zu verfolgen.

Feedback der Teilnehmenden

Das Feedback der Teilnehmenden fiel besonders positiv aus. Das Networking, die Zusammenarbeit zwischen Spezialisten und Dienststellen und der globale Ansatz, mit dem sich die Gemeinden und der Kanton der Wohnungsfrage annehmen, wurden sehr geschätzt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzten besonders, dass sie von der Erfahrung von städtischen und ländlichen Gemeinden profitieren konnten, die konkrete Wohnprojekte umgesetzt haben. Auch die Anpassung des bestehenden Wohnraums zur Steigerung der Sicherheit wurde sehr positiv bewertet. Hervorgehoben wurde die hohe Qualität und Vielseitigkeit der Vorträge und der angesprochenen Fragen.

Die Idee, ein Freiburger «Toolkit» für den Wohnbereich zu schaffen, hat das Publikum des Forums überzeugt. Verschiedene Themenblätter werden in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und den Spezialisten ausgearbeitet und den Gemeinden sowie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Sie werden es den Gemeinden ermöglichen, von den Erfahrungen anderer Gemeinden zu profitieren und über das nötige Rüstzeug für die Entwicklung eigener Projekte zu verfügen. Die Blätter dienen auch den Personen, die die Sicherheit ihrer Wohnung verbessern möchten.

Wir danken allen Personen, die unseren Fragebogen beantwortet haben.

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