Um Amphibien während ihrer Frühjahrswanderung zu schützen, werden entlang bestimmter, vom Konflikt betroffener Strassen temporäre Schutzzäune aufgestellt. Im Kanton Freiburg werden so jedes Jahr 14 Standorte geschützt und die Amphibien dank des Einsatzes vieler freiwilliger Helfer gerettet.

Der Amphibienschutzzaun von Magnedens
Der Amphibienschutzzaun von Magnedens © Tous droits réservés - ANL


Die Amphibien verbringen den Winter in der Regel im Wald, wo sie sich unter Ästen und Laub verstecken. Sobald die Temperaturen steigen, suchen sie nach einem geeigneten Fortpflanzungsort. Moore und Tümpel werden dann von zahlreichen Amphibien bevölkert und beherbergen deren Laich.

Es kommt vor, dass das Winterquartier (Wald) und der Fortpflanzungsort (Teich) durch eine Strasse getrennt sind. Die Amphibienwanderung wird so zu einem richtigen Massaker.

Um ein Blutbad zu vermeiden, werden Schutzzäune der Straße entlang angebracht. Während die Amphiben versuchen, das Hindernis zu umgehen, fallen sie in Eimer, die auf der anderen Straßenseite regelmäßig von Freiwilligen geleert werden. Laut Statistik werden jährlich mehrere tausend Ambhibien gerettet!

Wenn Sie bei der jährlichen Amphibienrettungsaktion mitmachen wollen, melden Sie sich bei uns (sfn@fr.ch)!

Amphibienschutzzäune im Kanton Freiburg
Standorte der Schutzzäune im Kanton Freiburg
Standorte der Schutzzäune im Kanton Freiburg © Alle Rechte vorbehalten
Standorte der Schutzzäune im Kanton Freiburg

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