Im Rahmen der Woche gegen Rassismus 2025 hatten die ESSG-Studierenden im 1. Ausbildungsjahr die Möglichkeit, an Workshops von Amnesty International teilzunehmen. Diese 90-minütigen Sessionen wurden speziell für Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren konzipiert und decken die Sekundarstufen I und II ab.
Die von der Specta(c)tor geleiteten Workshops sind Teil eines Theater-Forum-Projekts, das sich mit den Themen Menschenrechte und Diskriminierung befasst. Die Studierenden werden daher dazu angeregt, zu verstehen, wie Stereotype und Vorurteile zu Rassismus führen können, ihre persönlichen Erfahrungen auszutauschen und Situationen rassistischer Diskriminierung zu identifizieren. Die Jugendlichen haben auch an der Entwicklung von Lösungen zur Bekämpfung dieser Ungerechtigkeiten gearbeitet.
Insgesamt nahmen 10 Klassen der ESSG an diesen Workshops teil, darunter französisch- und deutschsprachige Schülerinnen und Schüler. Die vorgeschlagenen Aktivitäten wie Bildertheater, Schreiben und interaktiver Austausch ermöglichten es den Studierenden, sich frei auszudrücken und darüber nachzudenken, wie man verschiedene Formen der Diskriminierung erkennen und wie man darauf reagieren kann. Die Diskussionen und Beiträge waren reichhaltig und konstruktiv und boten den Jugendlichen eine Plattform, um konkrete Massnahmen in Betracht zu ziehen.
Diese Workshops sind Teil der 14. Ausgabe der Aktionswoche gegen Rassismus, die von der Fachstelle für die Integration der MigrantInnen und für Rassismusprävention (IMR) des Kantons Freiburg organisiert wird. Diese jährliche Initiative zielt darauf ab, die Öffentlichkeit für die Realität von Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren, die Gleichstellung zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. In einem weiteren Zusammenhang hat die Aktionswoche gegen Rassismus ihre Wurzeln in der Feier des Internationalen Tages für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, der 1966 von der UNO beschlossen wurde.