Nach einem Überblick über die Anfänge des Künstlers und seiner Aktionen in den Jahren 1960-1970 konzentriert sich die Ausstellung auf sein Spätwerk, das die Auswüchse und die Sinnlosigkeit einer konsumorientierten Welt aufgreift. Diese Themen stehen in Resonanz mit den Werken Tinguelys aus der Sammlung des MAHF sowie mit dem kulturellen Erbe seines Heimatkantons. Die letzten Werke, die sich durch Tiefe, Dringlichkeit und Radikalität auszeichnen, ermöglichen auch eine Reflexion über die Frage des Künstlerbildes und seiner Medialisierung.

