Handschriften, Inkunabeln und Archivalien der Kantons- und Universitätsbibliothek

Description des manuscrits, des incunables, des fonds d'archives et des fonds du cabinet des manuscrits de la Bibliothèque cantonale et universitaire.

Handschriften BCUF Z 299, Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg
Handschriften BCUF Z 299, Kantons- und Universitätsbibliothek © 2018 BCU Fribourg – KUB Freiburg

Die Bestände der Handschriften- und Inkunabelnsammlung umfassen sowohl mittelalterliche Dokumente als auch zeitgenössische Handschriften (Familien-, Personen-, Vereins- und Musiknachlässe) und Inkunabeln. 

Buchhandschriften

Die unter der Signatur L aufgestellte Reihe der Codices enthält gegenwärtig 2162 Nummern. Darunter befinden sich 158 mittelalterliche Handschriften; die Übrigen stammen aus dem 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Weitere Handschriften finden sich in der Bibliothek der Ökonomischen Gesellschaft (163 Codices, davon 5 mittelalterliche), ferner im Bestand der Freiburger Kapuzinerbibliothek, die im Jahre 2004 in den Besitz der KUB überging (ca. 60 Handschriften, darunter 18 mittelalterliche). Die KUB besitzt insgesamt 181 mittelalterlieche Handschriften.

Findmittel:

Inkunabeln (Drucke des 15. Jh.)

Die Inkunabelsammlung der KUB hat den gleichen historischen Hintergrund wie die Handschriftensammlung. Sie ist unter der Signatur Z aufgestellt und umfasst 393 Wiegendrucke. Durch die Schenkung der Kapuzinerbibliotheken von Freiburg und Bulle im Jahre 2004 kamen weitere 152 Inkunabeln hinzu, die weiterhin unter der Signatur Cap. Rés. aufbewahrt werden.

Findmittel:

Nachlässe

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, scheint die KUB erst um die Mitte des 20. Jahrhunderts begonnen zu haben, Nachlässe von Freiburger Persönlichkeiten zu sammeln. Bei den 77 als «Nachlässe» ausgewiesenen Einheiten handelt es sich vielfach nur um Bruchstücke von eigentlichen Nachlässen. 

Link : 

Genealogie von Freiburger Familien

Hubert de Vevey (1897-1984) hat die Stammbäume von 146 historisch bedeutenden Freiburger Familien erstellt (Hs. L 1935). Die 6000 Seiten dieses Dossiers stehen auch auf den Netz zur Verfügung.

Musiknachlässe

Die Sammlung und Verwaltung von Musiknachlässen ist seit 1989 einem besonderen Dienst unterstellt. Bisher wurden 7 Nachlässe durch ein Inventar erschlossen:

Kartensammlung

Die Kartensammlung der KUB besteht einerseits aus 1870 Karten der Sammlung Léon Glasson, die im Jahre 1916 durch Kauf erworben wurde, und andererseits aus ca. 3'500 Kartenblättern aus dem 16.-20. Jahrhundert (in-plano, gefaltet oder gerollt), die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Die Sammlung Léon Glasson ist durch ein handschriftliches Inventar von Léon Glasson erschlossen, die übrigen Karten sind weder klassiert noch katalogisiert und nur bedingt zugänglich. Die Diplomarbeit von Martine Jaccard (Organisation du fonds de cartes géographiques de la BCU de Fribourg, Fribourg 1995) gibt einen Überblick über den Bestand und macht Vorschläge für seine Erschliessung. Momentan wird die Sammlung im Handschriftendepot aufbewahrt und im Handschriften-Lesesaal benutzt.

Konsultation

Die Konsultation der Bestände ist nur im Lesesaal der Handschriften- und Inkunabelnabteilung möglich.
Die Heimausleihe ist ausgeschlossen.

Lesesaal der Handschriftenabteilung Öffnungszeiten :

Montag-Freitag : 09:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00
Samstag :            geschlossen
vor Feiertagen :  09:00 - 12:00 und 14:00 - 15:50

Kontakt

Romain Jurot
Handschriften- und Inkunabelnabteilung

Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg.
Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg. © Alle Rechte vorbehalten
Bibel, 13. Jh. KUB, Hs. L 71, Bl. 16ra. Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg.

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