Quartier Ancienne Papeterie, Marly
Das Interesse war gross und der Austausch lebhaft beim ersten von der Antenne organisierten Rundgang im Quartier Ancienne Papeterie in Marly!
Nach ein paar einführenden Präsentationen war es Zeit für den Rundgang durchs Quartier, bei dem Akteurinnen und Akteure des Quartiers an mehreren Orten Interessantes zu erzählen wussten zu Themen wie Zusammenleben, Biodiversität, urbane Landwirtschaft, Durchmischung und Mobilität.
Wir danken den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und die positiven Rückmeldungen sowie den Referentinnen und Referenten für ihre interessanten Beiträge.
Alt-Quartier, Freiburg
Die Antenne Nachhaltige Quartiere organisierte ihren zweiten Rundgang im Alt-Quartier der Stadt Freiburg, in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein.
Dieses Mal wurden vielfältige Themen wie die Förderung der Biodiversität in der gebauten Umwelt, die Rolle und die Herausforderungen des Quartiervereins, die Verwaltung der Gemeinschaftsräume, die Funktionsweise des Gemeinschaftsgartens und ‑komposts oder auch Mobilitätsprojekte aus der Perspektive eines bestehenden Quartiers behandelt.
Auch hier gilt: Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr Interesse und die positiven Rückmeldungen sowie an die Referentinnen und Referenten für ihre interessanten Beiträge.
Rückblick auf den Besuch des Quartiers Huebergass, März 2025
Zu den Zielen der Antenne Nachhaltige Quartiere gehört die Organisation von Quartierbesuchen und Veranstaltungen, um Inspiration zu bieten und den Austausch zu fördern. In diesem Sinne fand am 27. März ein Rundgang durch das Quartier Huebergass in Bern statt. Rund 20 Personen nahmen an den Präsentationen des Planungsteams teil, erkundeten das Quartier sowie den angrenzenden öffentlichen Park und tauschten sich anschliessend bei einem Apéro aus.
Das Quartier entstand aus einem Wettbewerb, den die Stadt Bern 2017 ausgeschrieben hatte. Die Realisierung erfolgte in genossenschaftlicher Trägerschaft.
Das Quartier Huebergass erfüllt zahlreiche Nachhaltigkeitskriterien:
- Produktives Quartier: Ein Café beschäftigt Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers.
- Essbares Quartier: Ein Laden in Selbstbedienung bietet Produkte aus der lokalen Landwirtschaft an.
- Partizipatives Quartier: Die angehenden Bewohnerinnen und Bewohner wurden von Anfang an in die Gestaltung des Quartiers einbezogen.
- Quartier der kurzen Wege: Durch das Mobilitätskonzept konnte die Zahl der Autoabstellplätze reduziert werden (25 Parkfelder statt der im Reglement vorgesehenen 50), wodurch die Tiefgarage kleiner ausfallen konnte. Die Durchlässigkeit des Quartiers zu Fuss wird durch Durchgänge zwischen den Gebäuden gewährleistet und es wurden zahlreiche Veloabstellplätze geschaffen.
- Kollaboratives Quartier: Die Hauptgasse ist das Zentrum des Quartiers und als Ort des Austauschs und des Zusammenlebens konzipiert. Alle Bewohnerinnen und Bewohner müssen sie nutzen, da es keinen direkten Zugang von den Tiefgaragen zu den Wohnungen gibt. In den Erdgeschossen befinden sich Gemeinschaftsräume wie Waschküchen, ein rund um die Uhr geöffneter Lebensmittelladen, eine Kita, eine Bibliothek, ein Veranstaltungsraum und ein Coworking Space.
- Inklusives Quartier: Einige Vereine, beispielsweise das Rote Kreuz, verfügen über Wohnungen, die sie vermieten. In Abhängigkeit von den sich ändernden Bedürfnissen der Familien oder für Besuche können auch Zimmer hinzugemietet werden.
- Resilientes Quartier: Das Quartier ist auf eine erhöhte Regenrückhaltung ausgerichtet, was unter anderem zu einem kühleren Klima beiträgt.
- Grünes Quartier: Neben dem Quartier wurde ein öffentlicher Park mit vielen Pflanzen und einer Wasserstelle angelegt, um die Artenvielfalt zu fördern.
Die Antenne Nachhaltige Quartiere dankt Enoki für die Organisation des Tages und den folgenden Referentinnen und Referenten: Wir Sind Stadtgarten (Béatrice Stämpfli), Sozial Plastik (Martin Beutler), GWJ architectes (Meril Sabo), Elias Schmid.
Die Vorträge finden Sie hier:






Nächster Rundgang
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