Mit dem Ziel die Hirschvorkommen im Kanton Freiburg nachhaltig zu bewirtschaften und die Hirschschäden im Wald zu begrenzen hat das Amt für Wald und Natur das Bewirtschaftungskonzept Wald-Hirsch erarbeitet.

Konzept Wald und Hirsch
Amt für Wald, Wild und Fischerei © Alle Rechte vorbehalten - Peter Meile

Der Hirsch gehört zur einheimischen Fauna und war 1978 erstmals im Kanton Freiburg zu beobachten. Im Anschluss siedelte er sich im Kantonsgebiet an und vergrösserte allmählich seine Population und sein Revier (natürliche Wiederbesiedlung). Das vorliegende Konzept dient den Fachpersonen als Arbeitsgrundlage für das Erreichen folgender drei Hauptziele:

  1. Ansiedlung von Hirschen in einer natürlichen Populationsstruktur in geeigneten und günstigen Habitaten;
  2. Begrenzung der Schäden auf einem tragbaren Niveau, um sicherzustellen, dass die Wälder ihre Funktionen nachhaltig erfüllen;
  3. Fortsetzung und Förderung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen (Wald und Wild) auf kantonaler sowie interkantonaler Ebene.

Hinsichtlich der Zielerreichung definiert dieses Konzept eine Reihe von Massnahmen (Monitoringmassnahmen Hirschpopulation und Wald, jagdliche Massnahmen, forstliche Massnahmen und andere Massnahmen), die es auf kantonaler wie interkantonaler Ebene umzusetzen gilt.

Das vorliegende Konzept wird von der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) nach Konsultation der betroffenen Dienststellen, Verbände und Interessensgruppen genehmigt.

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